Nature #348 Rien Poortvliet (1932-1995)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rien Poortvliet – Nature #348
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Feld selbst erstreckt sich bis zu einem Horizont, der durch einen Haufen Gebäude und weitere, verschwommene Baumgruppen abgegrenzt wird. Die Farbgebung ist hier gedämpfter, in Gelb- und Grautönen gehalten, was eine Atmosphäre von Distanz und Weite erzeugt. Drei menschliche Figuren sind im Hintergrund erkennbar; sie scheinen sich auf einem Feldweg zu befinden, ihre Gestalten jedoch klein und unbedeutend im Vergleich zur Größe der Landschaft.
Im Vordergrund befindet sich ein Hase, dessen Darstellung mit schnellen, expressiven Pinselstrichen erfolgt ist. Er wirkt fast wie ein flüchtiger Moment, eine Beobachtung des Augenblicks inmitten der stillen Weite. Die Anwesenheit des Hasen könnte als Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens und die Unberechenbarkeit der Natur interpretiert werden.
Die Komposition wirkt beinahe klaustrophobisch, trotz der weiten Landschaft. Die dichten Äste der Weiden schränken den Blick ein und erzeugen eine gewisse Enge. Die Farbpalette ist insgesamt zurückhaltend und betont die düstere Stimmung des Werkes. Es entsteht ein Eindruck von Einsamkeit und Kontemplation, als ob der Betrachter in eine Welt eingefahren wäre, die von Naturgesetzen und dem Lauf der Zeit beherrscht wird. Die Darstellung wirkt weniger wie eine realistische Abbildung einer Landschaft, sondern eher wie eine subjektive Erfahrung, eine Momentaufnahme eines inneren Zustands.