nature #119 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #119
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Ein Tier – vermutlich ein Reh oder Hirsch – ist inmitten dieser Szenerie platziert, leicht verschwommen und in die Umgebung integriert. Es scheint sich im Schnee zu bewegen, doch seine genaue Positionierung erzeugt eine gewisse Unschärfe, als wäre es eher ein flüchtiger Eindruck als eine klare Darstellung.
Der Himmel ist von einem pastellfarbenen Farbenspiel geprägt, das an den Sonnenaufgang oder -untergang erinnert, jedoch ohne deutliche Lichtquellen oder Kontraste. Die Farben sind gedämpft – Grautöne, Rosatöne und ein Hauch von Violett verschmelzen miteinander und erzeugen eine melancholische Atmosphäre.
Die Komposition ist offen und weitläufig angelegt. Der dunkle Bildrand verstärkt den Eindruck der Isolation und des Abgeschiedenheit. Es entsteht die Assoziation einer stillen, fast unheimlichen Natur, in der das Leben unter dem Einfluss der Kälte zu kämpfen scheint.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Reflexion über Vergänglichkeit und Widerstandsfähigkeit sein. Die kargen Bäume symbolisieren die Überwindung schwieriger Bedingungen, während das Tier für die Fortdauer des Lebens inmitten dieser Herausforderungen steht. Der diffuse Himmel und die gedämpften Farben tragen zur Stimmung der Kontemplation bei und lassen Raum für Interpretationen über die Beziehung zwischen Mensch und Natur, sowie über die Vergänglichkeit aller Dinge. Die Unschärfe des Tieres könnte zudem eine Metapher für die Flüchtigkeit des Lebens selbst sein.