nature #175 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #175
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Die Farbgebung ist gedämpft und von erdigen Tönen geprägt – Brauntöne, Grauabstufungen und ein tristes Beige dominieren das Bildfeld. Die Lichtverhältnisse sind gleichmäßig und diffus, was eine melancholische Stimmung erzeugt. Es scheint sich um einen Übergangszustand zu handeln, vielleicht den Beginn des Herbstes oder die Zeit zwischen den Jahreszeiten.
Der Blick wird durch die horizontalen Linien des Wassers und des Schilfbetts gelenkt, wodurch ein Gefühl von Weite und Ruhe entsteht. Die Windmühle, obwohl im Hintergrund platziert, zieht dennoch die Aufmerksamkeit auf sich; sie wirkt wie ein stummer Zeuge der Landschaft, ein Symbol für menschliche Eingriffe in die Natur oder vielleicht auch für die Vergänglichkeit des Lebens.
Die Schwäne, zentrales Element der Komposition, stehen möglicherweise für Reinheit und Anmut, kontrastieren aber gleichzeitig mit der düsteren Atmosphäre der Umgebung. Ihre Nähe zueinander könnte eine Beziehung symbolisieren – Partnerschaft, Familie oder einfach nur ein friedliches Miteinander in einer ungestörten Natur.
Die Malerei evoziert ein Gefühl von Kontemplation und stiller Besinnlichkeit. Sie scheint die Schönheit des einfachen Lebens zu feiern, fernab vom Trubel der Zivilisation. Es liegt eine gewisse Melancholie über dem Werk, die durch die gedämpfte Farbgebung und die stille Landschaft verstärkt wird. Die Komposition suggeriert einen Moment der Stille und Einkehr, ein Augenblick der Harmonie zwischen Mensch und Natur, obwohl auch hier die Präsenz der Windmühle eine subtile Spannung erzeugt.