Assumption of Mary; Mariä Himmelfahrt Hans Rottenhammer (1564-1625)
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Hans Rottenhammer – Assumption of Mary; Mariä Himmelfahrt
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Die Wolkenformationen sind dynamisch dargestellt und verleihen der Szene eine gewisse Bewegung. Die Engel, die sich in verschiedenen Posen zeigen – einige betend, andere mit erhobenen Händen – verstärken den Eindruck von Ehrfurcht und Verehrung. Ihre Gewänder sind in leuchtenden Farben ausgeführt, insbesondere Rot, was ihre Bedeutung als Boten des Göttlichen hervorhebt.
Im unteren Bereich der Darstellung versammelt sich eine Gruppe von Männern, die Zeugen dieses himmlischen Ereignisses sind. Sie sind in schlichte Gewänder gehüllt und wirken demgegenüber sehr irdisch und menschlich. Ihre Gesten – betendes Kopfsenken, ausgestreckte Hände – zeugen von tiefer Demut und Respekt vor dem Geschehen. Ein älterer Mann mit Stab scheint besonders betroffen zu sein, seine Körpersprache drückt Trauer und Ehrfurcht aus.
Die Komposition ist durch eine klare vertikale Achse gekennzeichnet, die den Aufstieg der Frau in den Himmel betont. Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle: Das Licht geht von der zentralen Figur aus und erhellt die Szene von oben herab, was ihren göttlichen Status unterstreicht. Der Kontrast zwischen dem hellen oberen Bereich und dem dunkleren unteren Bereich verstärkt die Dramatik des Augenblicks.
Subtextuell scheint es um das Thema der Erlösung und der Hoffnung zu gehen. Die Darstellung suggeriert eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, eine Möglichkeit für den Menschen, sich über seine irdische Existenz hinaus zu erheben. Die demütige Haltung der Männer im unteren Bereich könnte als Aufforderung zur Besinnung und zum Glauben interpretiert werden. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von transzendenter Schönheit und spiritueller Tiefe.