The Flagellation Hans Rottenhammer (1564-1625)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Hans Rottenhammer – The Flagellation
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um die zentrale Figur herum gruppieren sich weitere Männer, die aktiv an der Folter beteiligt sind. Ihre Gesten sind kraftvoll und aggressiv; sie wirken wie Instrumente des Leidens. Die Farbgebung ihrer Gewänder – Rot- und Brauntöne dominieren – verstärkt den Eindruck von Gewalt und Leidenschaft.
Im Hintergrund erkennen wir eine architektonische Struktur, die in dunklen Grüntönen gehalten ist. Diese Dunkelheit kontrastiert mit dem helleren Vordergrund und lenkt den Blick auf das zentrale Ereignis. Links im Bild öffnet sich ein Durchblick zu einer Landschaft, deren Helligkeit einen Kontrast zur düsteren Szene bildet.
Die Komposition wirkt dicht und beengend; die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was die Intensität des Moments unterstreicht. Die Beleuchtung ist dramatisch: Sie konzentriert sich auf den Körper der zentralen Figur und lässt die anderen Bereiche in Schatten versinken. Dies verstärkt den Eindruck von Leid und Isolation.
Die Darstellung suggeriert eine tiefe Thematik – das Leiden eines Unschuldigen, die Grausamkeit menschlicher Handlungen und möglicherweise auch eine Reflexion über Schuld und Sühne. Die Anwesenheit des Heiligenscheins verleiht der zentralen Figur eine transzendente Dimension, die den Betrachter dazu anregt, über die Bedeutung des Leidens im religiösen Kontext nachzudenken. Die Darstellung ist nicht nur eine Schilderung einer brutalen Handlung, sondern auch ein Ausdruck tiefer menschlicher Emotionen und spiritueller Fragen.