Musical Angels; Musizierende Engel Hans Rottenhammer (1564-1625)
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Hans Rottenhammer – Musical Angels; Musizierende Engel
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Die Engel sind nicht starr oder distanziert dargestellt, sondern wirken lebendig und engagiert in der musikalischen Darbietung. Einige spielen auf verschiedenen Instrumenten – eine Laute, ein Fagott, eine Trompete – während andere singen oder einfach nur andächtig zuhören. Die Posen sind expressiv und vermitteln ein Gefühl von Bewegung und Leidenschaft. Die Farbgebung ist warm und opulent; Goldtöne dominieren die Gewänder der Engel und verstärken den Eindruck von Pracht und Erhabenheit.
Unterhalb der Wolkenlandschaft, in einem üppigen Garten voller Blumen und Pflanzen, tummeln sich weitere Engelsgestalten. Sie sind weniger formell gekleidet und wirken verspielter, als ob sie sich an der Freude der musikalischen Darbietung erfreuen würden. Einige halten Blumen oder Früchte, was eine Assoziation mit dem Paradies und der Fülle des Himmelsreichs herstellt.
Die Komposition ist bewusst asymmetrisch gehalten, was einen Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit erzeugt. Die Anordnung der Engel wirkt nicht zufällig, sondern dient dazu, die Aufmerksamkeit des Betrachters auf bestimmte Punkte zu lenken und eine harmonische Gesamtkomposition zu schaffen.
Subtextuell scheint es um die Vereinigung von Musik, göttlicher Inspiration und himmlischer Freude zu gehen. Die Darstellung suggeriert eine Welt jenseits der irdischen Sorgen, in der Harmonie und Schönheit herrschen. Die spielerische Interaktion zwischen den Engeln deutet auf eine ungezwungene Fröhlichkeit hin, die von einer tiefen spirituellen Verbundenheit durchdrungen ist. Die Darstellung des Gartens unterhalb der Wolken könnte als Symbol für das irdische Leben interpretiert werden, das vom göttlichen Licht und der musikalischen Harmonie erhellt wird. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Hoffnung, Trost und spiritueller Erhebung.