23308 Julian Momoitio Larrinaga
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Julian Momoitio Larrinaga – 23308
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Die Darstellung der Fische erfolgt nicht naturalistisch; sie sind reduziert auf ihre grundlegenden Formen, wirken fast wie abstrakte Gebilde. Die Details sind verschwommen, die anatomischen Strukturen kaum erkennbar. Dies verstärkt den Eindruck von Entfremdung und Verlust. Es scheint, als wären die Fische aus einem dunklen, undefinierbaren Hintergrund herausgehoben, der sich in eine Art Nebel oder Wolke auflöst.
Die Komposition wirkt beengend und klaustrophobisch. Die dicht gedrängten Fischkörper erzeugen ein Gefühl von Überfülle und Unordnung. Es entsteht die Assoziation mit einem Überrest, einer Hinterlassenschaft, die unbeachtet und vergessen im Dunkeln liegt.
Ein möglicher Subtext könnte sich in der Thematik des Verfalls und der Vergänglichkeit verbergen. Die Fische, einst lebendige Wesen, sind nun zu leblosen Objekten reduziert, die den Lauf der Zeit und die Unausweichlichkeit des Todes symbolisieren könnten. Die Farbgebung unterstützt diese Interpretation zusätzlich, indem sie eine Atmosphäre von Melancholie und Resignation erzeugt. Es lässt sich auch eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur erkennen, in der die menschliche Einmischung und Ausbeutung möglicherweise angedeutet wird. Die fehlende Perspektive und die flächige Anordnung verstärken den Eindruck einer entfremdeten Betrachtungsweise.