Rembrandt Harmensz. van Rijn – Stilleven met pauwen, 1638-1640 Rijksmuseum: part 4
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Rijksmuseum: part 4 – Rembrandt Harmensz. van Rijn -- Stilleven met pauwen, 1638-1640
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Der Tisch selbst steht vor einer dunklen Wand, die durch eine Tür oder einen Durchgang unterbrochen wird. In diesem Durchgang befindet sich eine weitere bemerkenswerte Figur: ein Kind, das mit ernstem Blick aus der Dunkelheit blickt. Das Kind scheint beobachtend auf die Szene zu reagieren, ohne jedoch direkt in diese eingreifen zu wollen.
Die Lichtführung ist entscheidend für die Wirkung des Bildes. Ein starkes Licht fällt von oben auf die Pfauen und Früchte, wodurch sie plastisch hervorgehoben werden und ein intensives Farbspiel entsteht. Der Rest der Szene bleibt im Schatten, was eine dramatische Atmosphäre erzeugt und den Fokus auf das Hauptmotiv lenkt.
Die Komposition ist sorgfältig durchdacht. Die Anordnung der Pfauen, die Früchte und das Kind schafft eine visuelle Balance und führt den Blick des Betrachters durch das Bild. Die Nähe des Kindes zur Szene verleiht dem Werk eine zusätzliche Ebene der Bedeutung. Es könnte als Symbol für Unschuld oder Neugier interpretiert werden, aber auch als Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens und die Konfrontation mit der Sterblichkeit.
Die Darstellung des toten Pfauens deutet auf den Verlust von Schönheit und Pracht hin, während das lebende Tier noch immer seine volle Herrlichkeit entfaltet. Die Früchte könnten für Reichtum und Überfluss stehen, die jedoch durch den Tod des Tieres relativiert werden. Insgesamt erzeugt das Werk eine melancholische Stimmung, die von der Kontemplation über Leben, Tod und Vergänglichkeit geprägt ist. Der subtile Einsatz von Symbolen und die meisterhafte Lichtführung tragen dazu bei, dass dieses Stillleben weit mehr als nur eine Darstellung toter Objekte darstellt; es wird zu einer Reflexion über existenzielle Fragen.