Velde, Willem van de (II) – Het kanonschot, 1680 Rijksmuseum: part 4
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 4 – Velde, Willem van de (II) -- Het kanonschot, 1680
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist durch eine klare Struktur gekennzeichnet: Das Schiff dominiert die Bildfläche und zieht den Blick unweigerlich an. Die dunklen, fast schwarzen Segel des Schiffs stehen in starkem Kontrast zu dem hellen Rauch, was die Dynamik der Szene zusätzlich verstärkt. Der Rauch selbst wird nicht als gleichförmige Masse dargestellt, sondern weist eine gewisse Textur auf, was ihm eine gewisse Realitätsnähe verleiht und den Eindruck von Bewegung erzeugt.
Im Hintergrund sind zwei weitere Schiffe erkennbar, eines davon in größerer Entfernung und teilweise im Nebel verschwommen. Kleinere Boote, vermutlich Rettungsboote oder Begleitschiffe, bewegen sich auf dem Wasser, was die Auswirkung des Geschehens auf das gesamte maritime Umfeld verdeutlicht.
Die Farbgebung ist gedämpft gehalten; vor allem Grau-, Blau- und Brauntöne dominieren. Diese Farbwahl trägt zur Atmosphäre der Szene bei – eine Atmosphäre von Gefahr, Anspannung und möglicherweise auch Zerstörung. Das dunkle Wasser spiegelt die Wolken wider und verstärkt den Eindruck einer düsteren Stimmung.
Neben der direkten Darstellung des Kampfgeschehens lassen sich auch subtile Hinweise auf die Machtdemonstration erkennen. Die Größe des Schiffs im Vordergrund, seine Bewaffnung und die geschickte Inszenierung des Rauchschleiers suggerieren eine gewisse Überlegenheit. Die Anwesenheit der kleineren Boote könnte als Symbol für die Abhängigkeit anderer Schiffe von diesem einen Schiff interpretiert werden.
Insgesamt vermittelt das Bild ein eindringliches Gefühl der Dramatik und Gewalt, wobei es gleichzeitig auch die technologische Leistungsfähigkeit des Schiffbaus und die militärische Stärke der dargestellten Seefahrer hervorhebt. Die Szene ist nicht nur eine Momentaufnahme einer Schlacht, sondern auch eine Reflexion über Macht, Konflikt und die unberechenbare Natur des Meeres.