St. Sebastian Raphael (1483-1520)
Raphael – St. Sebastian
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Maler: Raphael
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
Die Gemälde der Renaissance gelten seit langem als Klassiker. Raphael Santi ist einer der bedeutendsten Künstler des sechzehnten Jahrhunderts. Er zählt zu den drei talentiertesten Künstlern aller Zeiten, gleichauf mit Leonardo da Vinci. Raphael war in der Lage, Ereignisse aus dem wirklichen Leben darzustellen und ihnen Magie und Geheimnis zu verleihen. Das Gemälde des Heiligen Sebastian zeigt denselben Sebastian.
Beschreibung des Gemäldes "Heiliger Sebastian" von Raphael Santi
Die Gemälde der Renaissance gelten seit langem als Klassiker. Raphael Santi ist einer der bedeutendsten Künstler des sechzehnten Jahrhunderts. Er zählt zu den drei talentiertesten Künstlern aller Zeiten, gleichauf mit Leonardo da Vinci. Raphael war in der Lage, Ereignisse aus dem wirklichen Leben darzustellen und ihnen Magie und Geheimnis zu verleihen.
Das Gemälde des Heiligen Sebastian zeigt denselben Sebastian. Er gilt als Märtyrer, der auf Befehl des römischen Kaisers mit Pfeilen beschossen und zu Tode gesteinigt wurde. Diese Ereignisse fanden im dritten Jahrhundert nach Christus in Rom statt. Die Geschichte war Inspiration für viele Künstler und Schriftsteller. Sebastian wurde von Antonello da Messina und Giovanni Boltraffio verkörpert. Raphael Santi war da keine Ausnahme.
Der Autor des Gemäldes hat das tragische Ende Sebastians nicht dargestellt. Schließlich haben viele Künstler Sebastian an einen Pfahl gebunden dargestellt. Und mehrere Pfeile stießen in seinen Körper. Raffael hingegen malte einfach ein Porträt des jungen Mannes mit einem Heiligenschein, um seine Heiligkeit zu betonen. Der junge Mann hat ein ovales Gesicht, sein Blick ist nach unten gerichtet, seine Augen schauen leicht zur Seite. Seine Wangen sind rötlich, seine Nase ist gerade und seine Lippen sind geschlossen. Er scheint ein bescheidener und ruhiger Mann zu sein. Sebastians Haare sind schulterlang und leicht gewellt.
Viele Experten sind der Meinung, dass Raffael ursprünglich einen jungen Mann mit kurzen Haaren darstellte. Sebastian trägt ein schwarz-goldenes Hemd und einen scharlachroten Umhang über seinen Schultern. Auch in diesem Punkt sind sich viele Experten nicht einig. Manche behaupten, dass der Umhang ursprünglich eine andere Farbe hatte und Raffael ihn gar nicht gemalt hat. Andere glauben, dass das Gemälde nicht verändert wurde und genau so erhalten geblieben ist, wie es war. Der Hintergrund für das Porträt ist eine gewöhnliche Landschaft, ein klarer Himmel und grüne Bäume.
Die Leinwand ist ein Ölgemälde mit kleinen Abmessungen von 45*36 Zentimetern. Das Gemälde befindet sich derzeit in der Accademia di Carrara in Bergamo.
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Die Figur ist in einen opulenten Gewand angezogen. Ein tiefgrünes, mit goldenen Ornamenten besticktes Wams wird von einem leuchtend roten Überwurf bedeckt. Die Farbwahl des roten Überwurfs könnte auf das Leiden und die Marter hinweisen, die mit der dargestellten Person verbunden sind. Die feinen Details der Stickerei deuten auf einen hohen sozialen Status und eine kostbare Ausstattung hin.
In der linken Hand hält die Figur einen langen, spitzen Gegenstand. Es handelt sich offensichtlich um eine Speer oder Pfeilspitze, die vermutlich auf die Verletzungen hinweist, die der Heilige erlitten hat. Die Art, wie die Hand den Gegenstand hält, wirkt weder defensiv noch aggressiv, sondern eher nachdenklich und akzeptierend.
Der Hintergrund besteht aus einer verschwommenen Landschaft. Dort erkennt man die Andeutung von Bäumen und Hügeln, die in blauen und grauen Tönen gehalten sind. Die Landschaft wirkt eher als Dekoration, als dass sie eine bedeutende Rolle im Gesamtbild spielt. Sie dient vor allem dazu, die Figur hervorzuheben und ihr eine gewisse Tiefe zu verleihen.
Die Darstellung lässt eine tiefe spirituelle Auseinandersetzung erkennen. Es geht nicht nur um das physische Leiden, sondern auch um die innere Verzweiflung und die Akzeptanz des Schicksals. Die Kombination aus klassischer Schönheit und melancholischem Ausdruck erzeugt eine Atmosphäre der Kontemplation und des Mitgefühls. Es wird eine Botschaft der Hingabe und des Glaubens vermittelt, auch angesichts großer Not. Die Ruhe und Würde der Figur, trotz der angedeuteten Leiden, wirken eindringlich und erzeugen eine starke emotionale Wirkung.