#14912 Pere Daura
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Pere Daura – #14912
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Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert. Ein olivgrünliches Braun prägt den Teint der Frau, während das Haar in verschiedenen Brauntönen angedeutet wird. Die Wangen sind mit einem rötlichen Ton versehen, der jedoch nicht Lebendigkeit suggeriert, sondern eher eine gewisse Anspannung oder sogar Krankheit andeuten könnte. Die Kleidung besteht aus einer dunklen Jacke und einem helleren, vermutlich weißen Kragen, der durch seine Helligkeit einen Kontrast bildet, aber gleichzeitig die Gesamtdarstellung nicht aufhellt.
Der Hintergrund ist nur fragmentarisch erkennbar; einzelne Farbflecken in Rot- und Gelbtönen deuten auf eine komplexe Struktur hin, die jedoch bewusst verschwommen gehalten wird. Dies lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Gesicht der Frau. Die Malweise ist grob und gestisch, mit deutlichen Pinselstrichen, die die Oberfläche strukturieren und dem Bild eine gewisse Rauheit verleihen. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern wirken verschwommen und unsicher, was zur allgemeinen Atmosphäre von Unsicherheit und Distanz beiträgt.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über innere Zerrissenheit oder gesellschaftliche Entfremdung interpretiert werden. Die abwesende Mimik und der gesenkte Blick lassen auf eine tiefe innere Welt schließen, die jedoch verborgen bleibt. Die gedämpfte Farbgebung und die grobe Malweise verstärken den Eindruck von Isolation und Melancholie. Es entsteht ein Gefühl des Unbehagens, das durch die fehlende emotionale Nähe zur Dargestellten noch verstärkt wird. Das Bild scheint weniger eine Darstellung einer konkreten Person zu sein, sondern vielmehr eine Allegorie auf einen Zustand der inneren Verunsicherung und des stillen Leidens.