Lluпsa Blair de Daura Pere Daura
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Pere Daura – Lluпsa Blair de Daura
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Die Linienführung ist charakteristisch für eine expressive Darstellung. Es sind keine weichen Übergänge zu erkennen; stattdessen dominieren scharfe Konturen und kurze, abgehackte Striche, die dem Gesicht eine gewisse Rauheit verleihen. Die Haare sind streng zurückgekämmt und wirken fast geometrisch in ihrer Anordnung. Die Nase ist markant gezeichnet, und die Lippen erscheinen dünn und geschlossen.
Der Hintergrund ist reduziert auf ein schlichtes Rechteck, das den Fokus noch stärker auf die Frau lenkt. Der Name der Dargestellten – „Sra. Lluisa Blair de Daura“ – ist in einer schlichten Schriftart oberhalb des Porträts platziert, was einen dokumentarischen Charakter unterstreicht. Die Signatur des Künstlers, ebenfalls in Bleistift, befindet sich unten rechts und wirkt fast wie ein Stempel. Ein weiteres Datum, Paris 1929, ist links unten vermerkt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Studie oder Vorzeichnung für ein umfassenderes Werk handeln könnte. Die Kargheit der Darstellung deutet auf einen Wunsch nach Reduktion hin, möglicherweise um das Wesentliche des Porträts zu erfassen – die Persönlichkeit und den Charakter der Frau. Die Wahl des Bleistifts als Medium verstärkt diesen Eindruck von Direktheit und Unmittelbarkeit.
Subtextuell könnte die Zeichnung eine gewisse Distanziertheit oder sogar eine kritische Betrachtung der gesellschaftlichen Rolle der Frau in dieser Zeit andeuten. Die strenge Darstellung, das ernste Gesichtsausdruck und die schlichten Rahmenbedingungen lassen wenig Raum für sentimentale Darstellungen. Vielmehr scheint es, als wolle der Künstler die Dargestellte in ihrer ganzen Komplexität zeigen – ohne Beschönigung oder Idealisierung. Die Datierung in Paris deutet auf eine Zeit des Wandels und der künstlerischen Experimente hin, was sich auch in der expressiven Linienführung widerspiegelt.