Rest on the Flight into Egypt Federico Barocci (1526/35-1612)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Federico Barocci – Rest on the Flight into Egypt
Ort: Vatican Museums (Musei Vaticani), Vatican.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein älterer Mann, vermutlich ihr Begleiter, steht über ihr. Er trägt ein leuchtend rotes Gewand und hat ein dichtes, weißes Bart. Seine Hand liegt sanft auf ihrer Schulter, ein Zeichen von Schutz und Fürsorge. Er scheint gerade dabei zu sein, ihr etwas anzubieten – ein Zweig mit roten Früchten, der von einem kleinen Jungen gereicht wird.
Der Junge, der neben der Frau sitzt, ist von einem natürlichen Licht umspielt. Er streckt seinen Arm aus, präsentiert stolz die Früchte. Seine Geste wirkt spielerisch und gleichzeitig bedeutungsvoll.
Im Hintergrund erkennen wir einen Esel, der an einem Baum angelehnt steht, dessen Äste mit Früchten behangen sind. Eine Landschaft, die von sanften Hügeln und einer fernen Stadt geprägt ist, erstreckt sich dahinter. Das Licht fällt golden und warm auf die Szene, wodurch eine friedvolle Stimmung entsteht.
Die Komposition wirkt harmonisch und ausgewogen. Die Figuren sind eng beieinander angeordnet, was die Nähe und Verbundenheit zwischen ihnen betont. Die Farbgebung ist warm und lebendig, wobei Rot, Blau und Weiß dominieren. Die Verwendung von Licht und Schatten verstärkt die räumliche Tiefe und verleiht der Darstellung eine besondere Intensität.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer Ruhepause während einer Flucht, lassen sich auch subtile Untertöne erkennen. Die Frucht, die dem Jungen gereicht wird, könnte als Symbol für die Versorgung und den göttlichen Segen interpretiert werden. Die Gebetsstellung der Frau deutet auf Glauben und Hoffnung hin, während die schützende Geste des Mannes Fürsorge und Stärke vermittelt. Die Landschaft im Hintergrund, die eine ferne Stadt andeutet, könnte als Symbol für die Sehnsucht nach Heimat und Frieden gelesen werden. Insgesamt entsteht ein Bild von Vertrauen, Schutz und der unerschütterlichen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.