Портрет светлейшей княгини Елизаветы Павловны Салтыковой 1841 Холст масло 200х142 см часть 2 - Russian and soviet artists Русские и советские художники
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!



















Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt ein elegantes, hellblaues Kleid mit aufwändigen Details an den Ärmeln und am Dekolleté, das durch feine Spitze betont wird. Ein leuchtend roter Futterstoff schimmert unter dem blauen Stoff hervor und verleiht dem Gewand eine zusätzliche Dimension der Opulenz. Ihre Haltung ist aufrecht und würde, die Blickrichtung direkt in die Betrachterperspektive gerichtet. Die Frisur ist hochgesteckt und mit Schmuck verziert, was ihren Status weiter unterstreicht.
Besondere Aufmerksamkeit erregt das Objekt, das sie in der Hand hält: ein Fächer, dessen Stiel mit den prächtigen Federn eines Pfau geschmückt ist. Dieser Detailreichtum deutet auf eine Wertschätzung für Luxus und Exotik hin. Darüber hinaus befindet sich ein Teppich aus Leopardenfell vor dem Sessel, was zusätzlich die Assoziation von Reichtum und Macht verstärkt.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und mit üppigem Grünwerk durchbrochen, das einen Hauch von Garten oder Wintergarten andeutet. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, wodurch die Gesichtszüge der Frau betont werden und eine gewisse Distanziertheit vermittelt wird.
Die Farbgebung ist insgesamt harmonisch, wobei die hellen Töne des Kleides durch die dunklen Farben des Hintergrunds und des Teppichs kontrastiert werden. Die sorgfältige Ausführung und die Detailtreue lassen auf einen erfahrenen Künstler schließen, der sich mit den Konventionen des Porträtgenres auskennt.
Subtextuell könnte das Bild als eine Darstellung von gesellschaftlichem Status und Privilegien interpretiert werden. Die luxuriösen Accessoires und die würdevolle Haltung suggerieren eine Position von Macht und Einfluss innerhalb ihrer sozialen Schicht. Gleichzeitig entsteht durch die Distanziertheit der Frau ein Eindruck von Unnahbarkeit und formeller Würde, der ihre Rolle in der Gesellschaft widerspiegelt. Die Verwendung exotischer Materialien wie Pfauenfedern und Leopardenfell könnte zudem auf einen Hang zu Luxusgütern und eine Verbindung zu fernen Kulturen hindeuten.