1970 ScКne villageoise Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1970 ScКne villageoise
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund dominiert ein großes Rad, dessen Speichen detailliert ausgeführt sind und einen Kontrast zur groben Darstellung der übrigen Elemente bilden. Es wirkt fast wie eine zentrale Achse, um die sich die Szene zu entfalten scheint. Darum herum sind schemenhafte Gestalten angedeutet: eine stehende Figur, möglicherweise ein Mensch, deren Haltung eine gewisse Distanz oder Beobachtung suggeriert; sowie weitere Figuren, die in Bewegung erscheinen könnten, aber deren genaue Tätigkeit unklar bleibt.
Im Hintergrund erheben sich vereinfachte Darstellungen von Gebäuden, die an typische Dorfstrukturen erinnern. Sie sind jedoch nicht realistisch wiedergegeben, sondern eher als geometrische Formen abstrahiert, was ihnen eine gewisse Unbestimmtheit verleiht. Ein einzelner Baum oder Strauch rechts im Bild rahmt die Szene und verstärkt den Eindruck einer isolierten Gemeinschaft.
Die Malweise ist geprägt von schnellen, gestischen Pinselstrichen, die dem Werk eine unmittelbare und spontane Qualität verleihen. Die fehlende Perspektive und die Überlagerung der Formen erzeugen ein Gefühl der Dichte und des Ensembles. Es entsteht kein klarer Blickpunkt; stattdessen fordert das Bild den Betrachter auf, sich in die fragmentierten Elemente hineinzuversetzen und eigene Interpretationen zu entwickeln.
Subtextuell könnte das Werk eine Reflexion über die Vergänglichkeit ländlicher Traditionen oder die Entfremdung des Einzelnen innerhalb einer Gemeinschaft sein. Das Rad, als Symbol für Bewegung und Fortschritt, steht möglicherweise im Kontrast zur statischen Darstellung der Dorfbewohner und Gebäude. Die Reduktion auf einfache Formen könnte auch eine Kritik an der Vereinfachung komplexer sozialer Strukturen darstellen. Die Dunkelheit der Farbpalette verstärkt den Eindruck von Melancholie oder Resignation. Insgesamt hinterlässt das Bild einen ambivalenten Eindruck, der sowohl Nostalgie als auch Distanz vermittelt.