Coming to bloom, 1934, Galerie Beyeler, Basel Paul Klee (1879-1940)
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Paul Klee – Coming to bloom, 1934, Galerie Beyeler, Basel
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Es entsteht der Eindruck eines fragmentierten Ganzen, einer Collage, die aus unterschiedlich großen und unterschiedlich gefärbten Elementen besteht. Die dichten Anordnungen und die oft ungleichmäßige Farbgebung lassen eine gewisse Spannung entstehen, ein Gefühl von Bewegung und Veränderung. Die Farbflächen berühren sich, überlappen sich teilweise, verschmelzen aber nie vollständig.
Die dunklen Hintergründe verstärken die Wirkung der einzelnen Farbfelder und lassen sie stärker hervorstechen. Sie tragen zu einer Atmosphäre der Introspektion und der gedämpften Melancholie bei. Die Komposition wirkt gleichzeitig geordnet und chaotisch. Es scheint eine innere Logik zu herrschen, die sich jedoch nicht sofort erkennen lässt.
Subtextuell könnte man in diesem Werk eine Auseinandersetzung mit der Auflösung von Strukturen, mit dem Verfall oder der Zersetzung von etwas Bestimmtem sehen. Die fragmentierte Natur der Komposition könnte auch die Erfahrung von Entfremdung oder Desorientierung widerspiegeln. Es ist aber auch möglich, die Komposition als eine Abstraktion von alltagsnahen Eindrücken zu interpretieren, die in ihrer Gesamtheit eine neue, eigenständige Bildsprache bilden. Die Abwesenheit von klaren Konturen und einer eindeutigen Perspektive verstärkt diesen Eindruck der Abstraktion und lässt dem Betrachter einen großen Interpretationsspielraum.