3 Paul Klee (1879-1940)
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Paul Klee – 3
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Die Linien, die die einzelnen Flächen voneinander abgrenzen, sind schlicht und präzise ausgeführt, ohne jeglichen dekorativen Einschub. Sie wirken wie die Fugen zwischen Glasscheiben, was an gotische Fensterfassaden erinnert, allerdings ohne die vertikale Orientierung. Der Eindruck einer Struktur entsteht, die aber gleichzeitig in ihrer Regelmäßigkeit aufgelöst wird. Die Dreiecke, die sich hier und da in die rechteckige Ordnung einfügen, sorgen für Spannung und Dynamik.
Der dunkle Hintergrund trägt wesentlich zur Absetzung der farbigen Elemente bei und verstärkt deren Wirkung. Er wirkt wie ein limitierender Rahmen, der die Komposition zusammenhält.
Man könnte aus dieser Arbeit eine Suche nach Ordnung und Struktur ableiten, eine Abstraktion der Realität auf ihre elementaren Bausteine reduziert. Gleichzeitig deutet die fragmentierte Anordnung der Formen auf eine Auflösung dieser Ordnung hin, auf eine Bewegung, die sich hinter der scheinbaren Stabilität verbirgt. Die Farben selbst, insbesondere das dominante Rot, können als Ausdruck von Energie, Leidenschaft oder auch Gefahr interpretiert werden. Der Kontrast zwischen dem dunklen Hintergrund und den leuchtenden Farben verstärkt diese Assoziationen.
Es liegt eine gewisse Spannung zwischen der geometrischen Präzision und der fragmentarischen Gestaltung vor, die dem Werk eine interessante Vielschichtigkeit verleiht. Der Betrachter wird dazu angeregt, die Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen zu erkennen und die Bedeutung des Gesamtbildes zu entschlüsseln.