Cat and Bird, 1928, oil and ink on gessoed canvas mount Paul Klee (1879-1940)
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Paul Klee – Cat and Bird, 1928, oil and ink on gessoed canvas mount
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Die Augen, groß und mandelförmig, sind in einem kräftigen Grün gehalten und wirken geradezu starrend. Ihre Position und Form lenken den Blick des Betrachters direkt auf das Geschehen. Zwischen den Augen schwebt ein Vogel, dessen Darstellung ebenfalls vereinfacht ist, mit einem roten Körper und einem dünnen, goldenen Faden, der ihn mit der Katze verbindet.
Die Komposition wirkt statisch, fast wie eine Momentaufnahme. Die Form der Katze füllt fast den gesamten Bildraum, was die Darstellung noch intensiver macht. Die subtilen Farbverläufe und die leichte Textur der Oberfläche lassen vermuten, dass Öl und Tinte auf einer gessoedten Leinwand verwendet wurden.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die ewige Jagdspannung zwischen Katze und Maus, oder allgemeiner, zwischen Jäger und Beute, thematisieren. Der Vogel, der scheinbar gefangen oder zumindest in Abhängigkeit von der Katze steht, symbolisiert vielleicht Verletzlichkeit und Hilflosigkeit. Die Verbindung durch den goldenen Faden könnte eine Art Abhängigkeit oder Schicksalsverbindung andeuten.
Es lässt sich auch eine Auseinandersetzung mit der Darstellung von Tieren und deren Innerlichkeit erkennen. Die geometrische Vereinfachung der Formen und die Abwesenheit detaillierter anatomischer Details verleihen dem Tier eine gewisse Symbolik und entfernen es von der realistischen Darstellung. Vielmehr entsteht der Eindruck einer archetypischen Figur, die tiefergehende Bedeutungsebenen eröffnet. Die Farbwahl, insbesondere der Kontrast zwischen den warmen Tönen der Katze und dem Grünen der Augen, verstärkt die suggestive Wirkung der Darstellung zusätzlich.