St Catherine Michael Pacher
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Michael Pacher – St Catherine
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Auf ihrer linken Seite befindet sich ein komplexes Instrumentarium: eine Scheibe, die an eine mittelalterliche Foltermaschine erinnert, sowie weitere metallische Elemente, die in ihrem Verfall einen deutlichen Eindruck erwecken. Diese Gegenstände sind nicht als reine Dekoration zu verstehen, sondern tragen eine tiefere Bedeutung. Sie verweisen auf die Qualen und Leiden, denen die dargestellte Frau ausgesetzt war – ein Hinweis auf ihre Widerstandsfähigkeit und ihren Glaubensmut angesichts von Verfolgung.
In ihrer rechten Hand hält sie ein Schwert, dessen Klinge in einem hellen Licht erstrahlt. Das Schwert ist nicht aggressiv dargestellt, sondern eher als Symbol für Gerechtigkeit, Schutz und den Sieg über das Böse zu interpretieren. Es steht im Kontrast zur Zerstörung der Folterinstrumente und unterstreicht die spirituelle Stärke der Frau.
Über ihrem Kopf thront eine goldene Krone, die jedoch nicht königlichen Ursprungs ist, sondern als Zeichen ihrer Heiligkeit und ihres himmlischen Ranges verstanden werden muss. Die Krone verleiht ihr ein überirdisches Aussehen und hebt sie von der irdischen Welt ab.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei Rot und Grün in einem spannungsvollen Zusammenspiel stehen. Das Licht fällt weich auf die Figur, betont ihre Gesichtszüge und verleiht dem Bild eine gewisse Intimität. Die Komposition ist klar und symmetrisch aufgebaut, was zur Gesamtwirkung der Ruhe und Kontemplation beiträgt.
Subtextuell scheint es um die Themen Glaube, Leiden, Widerstandsfähigkeit und Erlösung zu gehen. Die dargestellte Frau verkörpert ein Ideal weiblicher Stärke und spiritueller Reinheit, das über ihre irdischen Qualen hinausweist. Das Bild ist weniger eine Darstellung von körperlichem Leid als vielmehr eine Reflexion über die Überwindung des Leidens durch den Glauben und die Hingabe an höhere Prinzipien. Die Verfallenen Instrumente deuten auf die Vergeblichkeit der physischen Gewalt gegenüber dem unerschütterlichen Geist hin.