#45599 Arnold Böcklin (1827-1901)
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Arnold Böcklin – #45599
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Der Hintergrund ist verschwommen gehalten, wodurch das Pferd stärker in den Vordergrund tritt. Ein einzelner, kleiner menschlicher Umriss ist am Horizont erkennbar, wirkt aber verloren und unbedeutend im Vergleich zur monumentalen Präsenz des Tieres. Die Landschaft selbst scheint aus erdigen Farbtönen aufgebaut zu sein, mit vereinzelten Büschen und einer Hügelkette, die sich in den feurigen Himmel erstreckt.
Die Malweise ist expressiv; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur der Oberfläche bei. Dies verleiht dem Bild eine gewisse Unruhe und Intensität. Die fehlende Perspektive verstärkt den Eindruck von Zeitlosigkeit und Universalität.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie auf unkontrollierbare Kräfte interpretiert werden, sei es die Natur oder menschliche Instinkte. Die Isolation des Pferdes und die Distanz zum menschlichen Umriss könnten ein Gefühl der Entfremdung oder auch eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Tier suggerieren. Die feurige Farbgebung könnte als Symbol für Leidenschaft, Zerstörung oder Transformation gelesen werden. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer Momentaufnahme von roher Energie und existenzieller Spannung.