art 112 Gregory Gillespie
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Gregory Gillespie – art 112
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Über dem Durchgang schwebt eine Figur, die in einem scheinbar schwerelosen Zustand zu sein scheint. Ihre Position wirkt unnatürlich und trägt zur surrealen Qualität des Werkes bei. An der rechten Wand ist ebenfalls eine menschliche Gestalt angebracht, die an einer Art Seil oder Faden hängt. Diese Darstellung erweckt Assoziationen von Gefangenschaft und Hilflosigkeit.
Im Vordergrund befindet sich ein ungewöhnliches Objekt: eine längliche, tropfenförmige Struktur, die auf einem Sockel ruht. Ihre Farbe – ein dunkles Rotbraun – kontrastiert stark mit den helleren Tönen der Wände und zieht so die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Die Form erinnert an einen überreifen, fast verrottenden Fruchkörper, was eine zusätzliche Ebene von Symbolik hinzufügt.
Durch den Durchgang hindurch ist ein Hauch von Landschaft zu erkennen – grüne Flächen und ein klarer Himmel. Diese Szenerie wirkt jedoch distanziert und unerreichbar, als ob sie hinter einer unsichtbaren Barriere liegt. Die Kontraste zwischen der düsteren Enge des Innenraums und der vermeintlichen Freiheit der Außenwelt erzeugen eine Spannung, die den Betrachter in ihren Bann zieht.
Es lassen sich Interpretationen hinsichtlich der Darstellung von Isolation, psychischer Belastung oder dem Verlangen nach Befreiung ableiten. Die beschädigte Architektur könnte für einen inneren Zusammenbruch stehen, während die schwebenden Figuren und das ungewöhnliche Objekt im Vordergrund eine surreale Traumlogik suggerieren. Die Malerei regt zu einer Auseinandersetzung mit den Grenzen der Wahrnehmung und dem Verhältnis von Innen- und Außenwelt an.