iris 1954 Morris Louis
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Morris Louis – iris 1954
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Die einzelnen Farbflächen sind nicht klar voneinander abgegrenzt; sie fließen ineinander, verschmelzen zu einem diffusen Ganzen. Es entsteht der Eindruck von Bewegung, von einer Art innerer Erschütterung oder Transformation. Die vertikalen Linien, die sich durch das Bild ziehen, wirken wie Vorhänge, Schleier oder vielleicht auch wie stilisierte Pflanzenstängel. Sie verleihen dem Werk eine gewisse Monumentalität und erzeugen gleichzeitig ein Gefühl der Intimität, als ob wir einen Blick hinter den Kulissen einer verborgenen Welt erhaschen würden.
Die Malweise ist von Spontaneität geprägt; die Pinselstriche sind locker, fast zufällig gesetzt, doch sie fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Die Oberfläche wirkt feucht und lebendig, als ob die Farben noch nicht ganz getrocknet wären.
Subtextuell könnte das Werk als eine Reflexion über Vergänglichkeit und Wandel interpretiert werden. Die fließenden Formen und die wechselnden Farbtöne suggerieren einen Prozess des Verfalls oder der Metamorphose. Es liegt ein Hauch von Melancholie in der Luft, doch gleichzeitig strahlt das Bild auch eine gewisse Hoffnung aus, da die warmen Farben an Leben und Erneuerung erinnern. Die Abwesenheit klarer Formen und Gegenstände erlaubt dem Betrachter, seine eigenen Assoziationen und Interpretationen einzubringen, was die Wirkung des Werkes zusätzlich verstärkt. Es ist ein Bild, das zum Verweilen und Nachdenken einlädt.