#55751 Alfred Stevens (1823-1906)
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Alfred Stevens – #55751
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Der Hintergrund ist von einem stürmischen Meer und einem düsteren Himmel dominiert. Die Farbgebung ist gedämpft und melancholisch; die dunklen Töne des Anzugs und des Strandes stehen im Kontrast zum leuchtenden Orange des Regenschirms, der einen kleinen Farbtupfer in das trübe Bild bringt. Die Wellen sind nur schematisch angedeutet, wirken aber kraftvoll und bedrohlich. In der Ferne ist ein Schiff zu erkennen, dessen Umrisse kaum von dem Nebel oder Dunst unterschieden werden können.
Die Komposition wirkt auf den ersten Blick ruhig, doch die stürmische See und das düstere Licht erzeugen eine unterschwellige Spannung. Die Frau scheint in ihre Gedanken versunken, ihr Blick ist nach unten gerichtet, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder sogar Trauer vermittelt. Der Hund, der sich eng an sie schmiegt, könnte als Symbol für Loyalität und Trost interpretiert werden.
Es lässt sich die Frage aufwerfen, ob die Frau eine Flucht vor etwas sucht, oder ob sie einfach nur einen Moment der Kontemplation am Meer genießt. Die Abgeschiedenheit des Ortes und die düstere Atmosphäre lassen vermuten, dass es sich um eine innere Auseinandersetzung handelt. Der Regenschirm könnte als Schutzschild vor den Elementen, aber auch vor emotionalen Belastungen verstanden werden. Die Darstellung der Frau ist idealisiert, was auf einen Wunsch nach Distanzierung von der rauen Realität des Strandes hindeutet. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine Atmosphäre der Melancholie und Einsamkeit, die den Betrachter zum Nachdenken anregt.