narcisse a-youth 1911 Leon Bakst
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Leon Bakst – narcisse a-youth 1911
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Ein auffälliges Merkmal ist die Kostümierung. Das Kleid ist in Gelbtöne gehalten und mit großen, schwarzen, blütenähnlichen Formen verziert. Diese Motive wirken sowohl dekorativ als auch fast maskenhaft und verleihen der Figur eine gewisse Theatralik. Auch der Kopfschmuck, ein großer, weisser Hut, trägt zu diesem Eindruck bei. Er rahmt das Gesicht ein und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Darstellung.
Die Farbgebung ist stark kontrastierend: das leuchtende Gelb des Kleides steht im Kontrast zum dunklen Hintergrund, was die Figur hervorhebt und die Bewegung noch dynamischer wirken lässt. Die Linienführung ist fließend, aber auch scharfkantig, was eine Spannung erzeugt.
Die Komposition ist schlicht gehalten. Die Figur füllt fast den gesamten Bildraum aus, was ihren Fokus und ihre Bedeutung unterstreicht. Der dunkle Hintergrund lässt die Figur fast schweben und verstärkt den Eindruck von Bewegung und Leichtigkeit.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier die Darstellung einer Tänzerin oder einer Bühnenfigur gemeint ist. Die Theatralik der Kostümierung und die dynamische Pose deuten auf eine performative Handlung hin. Die stilistische Übersteigerung könnte eine Reflexion über die Künstlichkeit und die Inszenierung des Tanzes sein. Die Verfremdung der menschlichen Form könnte auch eine Auseinandersetzung mit den Grenzen der Darstellung und die Suche nach einer neuen, expressiven Bildsprache signalisieren. Die insgesamt leicht ästhetisierende Darstellung lässt zudem eine gewisse Distanz zu dem dargestellten Motiv erkennen, als würde die Künstlerin die Szene beobachten und interpretieren, anstatt sie einfach nur abzubilden.