le dieu bleu bayadere with peacock 1912 Leon Bakst
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Leon Bakst – le dieu bleu bayadere with peacock 1912
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Das auffälligste Element der Komposition ist jedoch das große, detailreich ausgearbeitete Pfauenfederkleid, das die Frau umspielt und einen wesentlichen Teil des Bildes einnimmt. Die tiefen Blautöne der Federn bilden einen starken Kontrast zum Rot der Kleidung und ziehen den Blick des Betrachters auf sich. Der Pfau selbst ist ebenfalls deutlich zu erkennen, sein Kopf und Körper sind mit akribischer Sorgfalt gezeichnet.
Die Darstellung der Frau wirkt weder gänzlich realistisch noch idealisiert. Ihre Gesichtszüge sind markant, ihr Blick ist ernst und nachdenklich. Der Körper wird nicht in idealisierten Proportionen dargestellt, sondern weist eine gewisse Robustheit auf.
Die Wahl des Pfaus als zentrales Motiv ist von Bedeutung. Der Pfau steht traditionell für Schönheit, Stolz, Reichtum und Unsterblichkeit. In Verbindung mit der dargestellten Frau könnte dies eine Anspielung auf ihre vermeintliche Göttlichkeit oder eine symbolische Darstellung ihrer inneren Kraft und Anmut sein. Die orientalisch anmutende Tracht, zusammen mit der Verbindung zum Pfau, deutet möglicherweise auf eine exotische, ferne Welt hin, die von Mystik und Geheimnis umgeben ist.
Es scheint, als würde die Zeichnung eine Synthese aus verschiedenen kulturellen Einflüssen darstellen – orientalische Elemente, die an den Tanz der Bayaderinnen erinnern, verbinden sich mit dem Symbolik des Pfaues, der in vielen Kulturen eine tiefe Bedeutung trägt. Die insgesamt harmonische Farbgebung und die sorgfältige Ausarbeitung der Details lassen auf eine hohe handwerkliche Fertigkeit des Künstlers schließen. Die Anordnung der Elemente erzeugt ein Gefühl von Bewegung und Dynamik, als ob die Figur kurz davor wäre, einen Tanz zu beginnen.