cleopatre greek-dancer 1910 Leon Bakst
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Leon Bakst – cleopatre greek-dancer 1910
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Das Kleid selbst ist das auffälligste Element. Es besteht aus einem langen, fließenden Stoff, der in einem warmen, rötlichen Farbton gehalten ist. Über diesen Grundton sind rote Zirkelmuster appliziert, die eine rhythmische Ordnung erzeugen und das Auge um die Figur herumführen. Lange, dunkle, fast kelchartige Stoffbahnen fallen von ihren Schultern und umrahmen ihren Körper, was die Bewegung zusätzlich betont und eine gewisse Dramatik erzeugt.
Der Kopf der Tänzerin ist mit einem rot-verzierten Tuch bedeckt, das eine Art Haarschmuck bildet. Die Gesichtszüge sind minimalistisch gehalten, doch der Ausdruck wirkt selbstbewusst und leicht verschmitzt.
Es scheint sich um eine Bühnenstudie zu handeln, ein Entwurf für ein Bühnenkostüm. Die Vereinfachung der Formen, die fließenden Linien und die lebendigen Farben deuten auf eine Ästhetik hin, die sich vom naturalistischen Realismus abwendet. Der Tanz selbst wird durch die Formensprache des Kostüms und die dynamische Körperhaltung ausgedrückt.
Subtextuell lässt sich vielleicht eine Verklärung exotischer Kulturen erkennen, möglicherweise verbunden mit einer Faszination für den Orient. Die Figur wird zu einer idealisierten Projektion von Weiblichkeit, Schönheit und Anmut, die im Kontext ihrer Zeit eine spezifische Bedeutung haben mag. Die Reduktion auf wesentliche Formen und Farben könnte auch eine Auseinandersetzung mit der Idee der Moderne und der Suche nach neuen Ausdrucksformen in Kunst und Theater darstellen.