Self-Portrait George Stubbs
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George Stubbs – Self-Portrait
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert durch erdige Töne: Beige, Braun und Dunkelgrau prägen das Erscheinungsbild der Kleidung und des Gesichts. Die Lichtführung ist subtil; sie beleuchtet vor allem die Gesichtszüge und den oberen Teil der Brust, wodurch ein plastischer Eindruck entsteht. Der Rest des Körpers bleibt im Schatten zurück, was eine gewisse Geheimnisvollheit suggeriert.
Die Darstellung der Haare ist bemerkenswert: Sie sind kurz geschnitten und wirken ungestylt, was einen Bruch mit konventionellen Schönheitsidealen darstellt. Auch die Kleidung – ein schlichtes Jackett in gedeckter Farbe – unterstreicht diesen Eindruck von Unkonventionalität und Bescheidenheit.
Die Komposition ist auf das Wesentliche reduziert. Der Fokus liegt ausschließlich auf der Person, ohne jegliche Ablenkung durch Hintergrunddetails oder Symbole. Diese Einfachheit verstärkt die Intensität des Blicks und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Charakter des Dargestellten.
Subtextuell könnte hier eine Reflexion über das Selbstverständnis des Künstlers angedeutet werden. Der direkte Blick, die unkonventionelle Darstellung der Haare und Kleidung sowie die schlichte Komposition lassen vermuten, dass es sich um ein Porträt handelt, das weniger auf äußere Repräsentation als vielmehr auf eine ehrliche und unverfälschte Selbstinszenierung abzielt. Es könnte auch eine gewisse Distanz zum gesellschaftlichen Anspruch an Künstlerporträts signalisieren – ein Verzicht auf Pompösität zugunsten einer nüchternen, fast schon asketischen Darstellung der eigenen Person. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt diesen Eindruck von Isolation und innerer Konzentration.