drib 123 Peter Driben
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Peter Driben – drib 123
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Die Farbgebung ist durchdringend und kontrastreich: das leuchtende Grün des Hintergrunds steht im deutlichen Gegensatz zum warmen Hautton der Frau und dem Rot ihrer Bekleidung. Diese Farbwahl verstärkt die Aufmerksamkeit auf den dargestellten Körper und lenkt den Blick gezielt. Die Typografie, insbesondere die fettgedruckten Schlagzeilen, trägt zur plakatenhaften Wirkung bei und unterstreicht die Kommerzialität des Mediums.
Die Bildkomposition ist darauf ausgelegt, eine gewisse Spannung zu erzeugen. Das Maßband impliziert eine Bewertung oder Messung, was auf eine Objektivierung der Frau hindeutet. Gleichzeitig wird durch ihren Blick und ihre Pose eine gewisse Kontrolle über diese Darstellung suggeriert. Die Frage, ob es sich um Kunst oder Sex handelt, die im unteren Bildbereich angebracht ist, verstärkt diesen ambivalenten Charakter und fordert den Betrachter zur Reflexion auf.
Subtextuell scheint das Werk gesellschaftliche Schönheitsideale und die Darstellung von Weiblichkeit in der damaligen Zeit zu thematisieren. Es lässt sich eine Mischung aus Anziehungskraft, Neugierde und möglicherweise auch Kritik an der Objektifizierung des weiblichen Körpers erkennen. Die vermeintliche Unschuld der Pose wird durch die explizite Präsentation des Körpers und die provokanten Texte untergraben, was zu einer komplexen Interpretation einlädt.