drib 001 Peter Driben
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Peter Driben – drib 001
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Darstellung fesselt durch ihre auffällige Farbgebung und die inszenierte Pose der dargestellten Frau. Auf einem leuchtend gelben Hintergrund thront eine Frau mit rotem Haar, das kunstvoll hochgesteckt ist und mit einer schwarzen Schleife verziert wird. Ihre Haltung wirkt sowohl verführerisch als auch leicht melancholisch; sie blickt über die Schulter, den Blick halb auf uns gerichtet, halb in Gedanken versunken.
Die Kleidung unterstreicht den Charakter der Darstellung: Ein eng anliegendes, smaragdgrünes Kleid mit schwarzer Borte am Ausschnitt betont ihre Figur. Die Beine sind durch zarte, rosafarbene Strümpfe bedeckt, die einen Hauch von Intimität vermitteln. Sie lehnt sich auf eine Art Koffer oder Truhe, deren Inhalt nur erahnen lässt.
Die Typografie im oberen Bereich des Bildes – „BEAUTY PARADE“ in kräftigen Buchstaben – und der Schriftzug unten („SHOWGIRLS MODELS PIN-UPS“) deuten klar auf den Kontext einer Mode- oder Unterhaltungszeitschrift hin. Das Datum JANUARY 25¢ verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.
Subtextuell offenbart das Bild eine Ära, in der Weiblichkeit und Attraktivität stark idealisiert und kommerzialisiert wurden. Die Frau wird hier nicht als Individuum mit eigener Geschichte dargestellt, sondern vielmehr als Objekt der Begierde, ein Symbol für Schönheit und Glamour. Ihre leicht abwesende Miene könnte als Ausdruck einer gewissen Entfremdung interpretiert werden, möglicherweise eine Reflexion über die Rolle der Frau in einer von Männern dominierten Welt oder über die Künstlichkeit des präsentierten Images. Der Koffer deutet auf Reise und Veränderung hin, vielleicht auch auf die Vergänglichkeit des Ruhms und der Schönheit. Insgesamt entsteht ein Bild, das sowohl anzieht als auch Fragen aufwirft – eine Momentaufnahme eines vergangenen Zeitgeistes, in dem Äußerlichkeiten und kommerzielle Interessen eine zentrale Rolle spielten.