lrsSPEC11-243-MilotRene-weTakeNothingatFaceValue Rene Milot
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rene Milot – lrsSPEC11-243-MilotRene-weTakeNothingatFaceValue
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Besondere Aufmerksamkeit erregen zwei filigrane, gerüstartige Konstruktionen, die sich links und rechts vom Bildmittelpunkt erheben. Sie wirken wie eine Art Rahmen oder Gerüst, das die Landschaft zu stabilisieren scheint, gleichzeitig aber auch ihre Künstlichkeit unterstreicht. Diese Elemente sind in einem deutlichen Kontrast zur organischen Natur der Szenerie gesetzt und lassen Raum für Interpretationen bezüglich der Wahrnehmung und Konstruktion von Realität.
Die Darstellung suggeriert eine Mischung aus Ehrfurcht und Distanzierung. Die monumentale Größe der Berge vermittelt ein Gefühl von Erhabenheit, während die gerüstartigen Strukturen eine kritische Reflexion über die Art und Weise, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und konstruieren, andeuten. Es entsteht der Eindruck, dass die Landschaft nicht einfach gegeben ist, sondern durch einen bestimmten Blickwinkel oder eine bestimmte Perspektive gefiltert und inszeniert wird.
Die ruhige Wasseroberfläche im Vordergrund reflektiert das Licht und die Farben des Himmels und der Berge, was eine gewisse Harmonie suggeriert. Gleichzeitig könnte dies aber auch als Spiegelung einer verzerrten Realität interpretiert werden, insofern die Landschaft durch die gerüstartigen Elemente bereits manipuliert ist.
Die Komposition wirkt sorgfältig geplant und inszeniert. Der Künstler scheint beabsichtigt zu haben, den Betrachter dazu anzuregen, seine eigene Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, dass jede Darstellung eine Konstruktion ist. Die Landschaft wird somit zum Medium einer metakritischen Auseinandersetzung mit dem Sehen selbst.