It is here where the hideous Harpies build their nests Gustave Dore (1832-1883)
Gustave Dore – It is here where the hideous Harpies build their nests
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Maler: Gustave Dore
Im Laufe seines künstlerischen Lebens schuf der Künstler mehr als 500 Illustrationen zu berühmten Werken, darunter sowohl Märchen als auch biblische Themen. Dante Doré begann im Alter von zehn Jahren mit der Illustration der Göttlichen Komödie und setzte diese Arbeit viele Jahre lang fort. Dieses Langzeitwerk war eine der denkwürdigsten Schöpfungen des Künstlers. In der Illustration Der Wald der Selbstmörder stellt Doré den von Dante beschriebenen siebten Kreis der Hölle dar.
Beschreibung der Illustration "Der Selbstmordwald" von Gustave Doré
Beschreibung der Illustration "Der Selbstmordwald" von Gustave Doré
Im Laufe seines künstlerischen Lebens schuf der Künstler mehr als 500 Illustrationen zu berühmten Werken, darunter sowohl Märchen als auch biblische Themen.
Dante Doré begann im Alter von zehn Jahren mit der Illustration der Göttlichen Komödie und setzte diese Arbeit viele Jahre lang fort. Dieses Langzeitwerk war eine der denkwürdigsten Schöpfungen des Künstlers.
In der Illustration Der Wald der Selbstmörder stellt Doré den von Dante beschriebenen siebten Kreis der Hölle dar. Menschen, die sich selbst missbraucht haben, sind in Bäumen verkörpert, verbogen, nackt und erschöpft.
Auf den Ästen dieser Menschenbäume sitzen Harpyien, griechische Fabelwesen mit dem Rumpf eines Raubvogels, mit nackten weiblichen Brüsten und einem menschlichen Gesicht. Sie gehen von Zweig zu Zweig und fügen den Märtyrern unerträgliche Schmerzen zu, erinnern und bestrafen sie für ihre Taten. Jede Bewegung der Harpyie zielt darauf ab, die Bäume zu quälen.
Der dichte Wald von Menschenbäumen wird mit einem beeindruckenden Gefühl von Abscheu und Schmerz dargestellt. Die Harpyien scheinen zu grinsen, trampeln mit ihren Pfoten und kratzen mit ihren Krallen an jedem Zweig der befallenen Bäume.
Der pseudoromantische Stil, in dem Gustave Doré arbeitete, verblüfft durch seine akribische Skizzierung und die Auswahl kleinster Details. Er stellte nicht einfach dar, was seine Phantasie hervorgebracht hatte, sondern brachte den Realismus des Geschehens so weit, dass der Betrachter nicht mehr willkürlich Zeuge war.
Dore war so begabt, dass er bereits im Alter von 15 Jahren ohne künstlerische Ausbildung sein erstes Werk schuf. Die von ihm geschaffenen Illustrationen waren durch und durch ergreifend.
Doré, der mit zunehmendem Alter zu einem etablierten Künstler wurde, schuf weiterhin vergeistigte, absolut fantastische Werke, die die Tiefe und den Schmerz der Geschichte von innen heraus deutlich machen.
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Das zentrale Element bildet eine weibliche Figur, die sich inmitten der anderen Figuren befindet. Sie scheint in einer misslichen Lage zu sein, ihr Kopf gesenkt, der Blick verborgen, und sie wird von den anderen Gestalten umringt, die eine Mischung aus Bedrohung und Resignation ausstrahlen. Die Konturen sind verschwommen, die Details nur schemenhaft erkennbar, was die beklemmende Atmosphäre weiter verstärkt.
Die geflügelten Wesen, die wie Harpyien wirken, sind an den Ästen und im Hintergrund verankert, ihre Flügel bilden eine Art schützende, aber gleichzeitig auch einengende Umklammerung. Ihr Anblick ist unheimlich und beunruhigend; ihre starren Blicke und das ausgeprägte Gefieder lassen auf eine kalte, unbarmherzige Natur schließen.
Die Schwarz-Weiß-Darstellung unterstreicht die Schwere der Szene und verstärkt den Eindruck von Dunkelheit und Verzweiflung. Das Fehlen von Farbe lenkt den Fokus auf die Textur und die Form der Figuren und die komplexen Strukturen der Äste. Die feinen Linien und die detaillierte Ausarbeitung der Figuren tragen zur Intensität und zum dramatischen Effekt der Darstellung bei.
Ein möglicher Subtext könnte die Darstellung einer Gruppe von Verdammnen sein, gefangen in einer unentrinnbaren Situation, gequält von einer übermächtigen Macht. Die weibliche Figur könnte für Verletzlichkeit und Auslieferung stehen, während die geflügelten Wesen für eine unerbittliche, strafende Instanz stehen. Die dicht verwobenen Äste und Gestalten könnten die Idee eines Labyrinths oder einer unüberwindbaren Hürde symbolisieren, die die Protagonisten gefangen hält. Die gesamte Szene evoziert ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, verstärkt durch die düstere Atmosphäre und die unheimlichen Gestalten.