She was astonished to see how her grandmother looked Gustave Dore (1832-1883)
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Gustave Dore – She was astonished to see how her grandmother looked
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Neben ihr befindet sich eine imposante, tierähnliche Gestalt, die unter einer weißen Haube liegt. Die Haube, mit einem aufwendig gebundenen Schleifchen versehen, suggeriert eine weibliche Identität, steht aber im krassen Gegensatz zum grobschlächtigen, fast wild wirkenden Fell dieser Gestalt. Die Darstellung der Pfoten deutet auf eine Verbindung zum Tierischen hin, verstärkt durch die dunklen, fast bedrohlich wirkenden Augen.
Die beiden Figuren teilen ein Bett, eingehüllt in reich verzierte Bettwäsche, die durch feine Linienstrukturen besonders hervorgehoben wird. Dieser Rahmen aus Gemütlichkeit und Geborgenheit wird durch das unerwartete und beunruhigende Nebeneinander der Personalia kontrastiert. Das Licht fällt von oben, wodurch die Konturen der Figuren verstärkt werden und eine dramatische Wirkung entsteht.
Die Zeichnung evoziert eine Reihe von Interpretationsmöglichkeiten. Sie könnte als Allegorie der Verwandlung gelesen werden, als Darstellung einer Transformation, die sowohl faszinierend als auch erschreckend sein kann. Die Haube, Symbol für Weiblichkeit und Würde, wird hier von der tierischen Gestalt getragen, was eine Infragestellung traditioneller Geschlechterrollen und Identitäten andeutet.
Es liegt eine subtile Spannung zwischen dem Vertrauten (das Mädchen, das Bett, die Haube) und dem Fremden (die tierähnliche Gestalt) vor. Diese Spannung erzeugt eine Atmosphäre der Unsicherheit und des Unheimlichen und lädt den Betrachter ein, über die Natur der Identität, die Beziehungen zwischen Mensch und Tier und die verborgenen Seiten der Familie nachzudenken. Die Zeichnung lässt die Frage offen, ob dies eine Darstellung von Angst, Respekt, oder vielleicht sogar einer seltsamen, verschwiegenen Verbundenheit ist.