The PrincesIn The Tower John Everett Millais (1829-1896)
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John Everett Millais – The PrincesIn The Tower
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Der Hintergrund ist fast vollständig von Dunkelheit verschluckt. Es deutet sich eine Mauer oder eine Wand an, die in gedämpften Braun- und Ockertönen gehalten ist. Die fehlende Tiefe und der diffuse Charakter des Hintergrunds lenken die Aufmerksamkeit unweigerlich auf die beiden Figuren. Der Boden, auf dem sie stehen, ist ebenfalls in düsteren Farben gemalt und trägt zur insgesamt bedrückenden Atmosphäre bei.
Die Malweise ist locker und impressionistisch, mit sichtbaren Pinselstrichen, die die Oberfläche rau und unruhig wirken lassen. Dies verstärkt das Gefühl von Unbehagen und Verunsicherung. Die Verwendung dunkler, gedämpfter Farben erzeugt eine melancholische Stimmung, die von einer gewissen Tragik durchzogen ist.
Der subtile Einsatz von Licht, das primär auf die Gesichter der beiden Männer fällt, betont ihre Züge und verleiht ihnen eine gewisse Verletzlichkeit. Die dunklen Roben verstärken diesen Effekt, indem sie die Helligkeit der Gesichter hervorheben und sie gleichzeitig in eine Art Schatten der Ungewissheit hüllen.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Szene von Abschied oder Gefangenschaft handelt. Die Anwesenheit des dunklen Hintergrunds und die unsichere Körperhaltung der Jünglinge deuten auf eine Situation von Bedrohung oder Verlust hin. Der Blickrichtung nach rechts könnte ein Versprechen der Hoffnung andeuten, oder aber auch die Darstellung einer unbekannten und beängstigenden Zukunft. Die Komposition, die die beiden Figuren in den Mittelpunkt stellt und den Rest des Bildes in Dunkelheit taucht, verstärkt die Idee einer persönlichen Tragödie, die sich im Verborgenen abspielt.