PO hidtc 67 Kurt G Blüchel (1934-)
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Kurt G Blüchel – PO hidtc 67
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Die Malerei zeigt eine Jagdszene in einer felsigen, bewaldeten Landschaft. Hier sehen wir einen Hirsch, der panisch über Felsen flieht, während ihn ein Jagdhund verfolgt und zwei Jäger mit Gewehren bedrohen. Die Szenerie ist fast ausschließlich in Blautönen gehalten, was ihr eine gewisse Unwirklichkeit und Distanz verleiht.
Der Hintergrund besteht aus verschwommenen Bergpartien und dichten Baumgruppen, die durch die monochrome Farbgebung kaum voneinander zu unterscheiden sind. Diese Vereinfachung der Perspektive verstärkt den Eindruck einer theatralischen Inszenierung. Die Jäger sind in Bewegung dargestellt; einer zielt gerade, während der andere sich duckt, vermutlich um Schutz vor dem Gelände zu suchen oder eine bessere Schussposition einzunehmen. Ihre Kleidung ist schlicht und funktional, was ihre Rolle als aktive Akteure unterstreicht.
Der Hirsch steht im Zentrum des Geschehens, seine angespannte Haltung und die weit aufgespreizten Beine vermitteln ein Gefühl von unmittelbarer Gefahr. Der Jagdhund, ebenfalls in Bewegung, scheint sich vollkommen seinem Ziel hinzugegeben zu haben. Die Dynamik der Figuren wird durch die schrägen Linien der Felsen und Äste noch verstärkt.
Die monochrome Farbgebung deutet auf eine mögliche Verbindung zur Technik des bleu-noir, bei der nur blaugraue Farbtöne verwendet werden, um einen dramatischen Effekt zu erzielen. Dies verleiht dem Bild eine gewisse Eleganz und reduziert die Details auf das Wesentliche.
Subtextuell könnte die Darstellung von Macht und Kontrolle über die Natur angedeutet sein. Die Jagd wird hier nicht als notwendige Lebensgrundlage dargestellt, sondern eher als ein Akt der Dominanz. Gleichzeitig kann man in der fast schon surrealen Atmosphäre eine Reflexion über Vergänglichkeit und das Spiel von Leben und Tod erkennen. Der monochrome Ton könnte auch eine melancholische Stimmung hervorrufen, die den dramatischen Moment der Jagd unterstreicht. Insgesamt wirkt das Werk wie eine Studie in Bewegung und Dramatik, eingefangen in einer ungewöhnlichen Farbpalette.