PO hidtc 27 Kurt G Blüchel (1934-)
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Kurt G Blüchel – PO hidtc 27
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Ein weiterer Mann, vermutlich ein Jäger oder Begleiter, steht am Rand der Szene und deutet in Richtung eines im Hintergrund befindlichen Wildes. Er trägt eine grüne Robe und hält einen Stab, der als Führungsinstrument dienen könnte. Die Figuren wirken zweidimensional und schematisch, was typisch für die Kunst des Mittelalters ist.
Das Wild, ein Reh oder Hirsch, befindet sich im dichten Unterholz des Hintergrunds. Es scheint in panischer Flucht zu sein, was die Jagd als eine Verfolgung darstellt. Die Hunde sind in unterschiedlichen Positionen dargestellt: einige springen, andere laufen, was die Aufregung und das Chaos der Jagd unterstreicht.
Der Hintergrund ist durch einen dichten Blätterwald gekennzeichnet, dessen Bäume mit einem gleichförmigen Muster versehen sind. Dies erzeugt eine gewisse Tiefe, obwohl die Perspektive vereinfacht dargestellt wird. Die Farbgebung ist relativ gedämpft, wobei Grün- und Brauntöne dominieren. Die hellen Farben der Figuren und des Pferdes heben sich jedoch deutlich von der dunkleren Umgebung ab.
Subtextuell könnte diese Darstellung eine allegorische Bedeutung haben. Die Jagd war im Mittelalter oft ein Symbol für die Macht und den Adel. Der Reiter repräsentiert möglicherweise einen Herrscher oder Adligen, der seine Autorität und Kontrolle über die Natur demonstriert. Die Verfolgung des Wildes kann als Metapher für die Unterwerfung von Feinden oder das Streben nach Zielen interpretiert werden. Die Anwesenheit des Begleiters deutet auf eine soziale Hierarchie hin, in der der Reiter die Führungsposition innehat und der andere Mann ihm assistiert. Die Darstellung ist insgesamt ein Zeugnis für die Bedeutung der Jagd als gesellschaftliches Ritual und als Ausdruck von Macht im mittelalterlichen Europa.