Madame du Barry, Mistress of Louis XV Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755-1842)
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Élisabeth Louise Vigée Le Brun – Madame du Barry, Mistress of Louis XV
Ort: Museum of Art and History (Musée d’art et d’histoire), Langres.
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Die Frau sitzt auf einer grasbewachsenen Böschung, die in den Hintergrund übergeht. Dort ist eine Landschaft mit Bäumen und einem diffusen Himmel zu erkennen. Vor ihr, am Boden, hält sie einen Blumenstrauß, bestehend aus Rosen und einer einzelnen Lilie. Ihre Pose ist nachdenklich, fast melancholisch. Der Ellbogen ruht auf dem Oberschenkel, während der Blick sanft abgewandt ist. Ein leichtes Lächeln umspielt ihre Lippen.
Die Farbgebung ist warm und gedämpft, dominiert von Erdtönen und Pastellfarben. Die Dunkelheit des Hintergrunds lässt die Frau stärker ins Licht treten und betont ihre zarte Erscheinung. Der Einsatz von Licht und Schatten erzeugt eine gewisse Tiefe und verleiht dem Bild eine dramatische Note.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer eleganten Dame, lassen sich subtile Subtexte erkennen. Die Blumen, insbesondere die Lilie, könnten für Reinheit oder Unschuld stehen, in Kontrast zu ihrer Rolle als Mätresse. Der abgewandte Blick und die leicht traurige Miene könnten auf eine gewisse Melancholie oder sogar ein Gefühl der Entfremdung hinweisen. Es könnte sich um eine Reflexion über die Vergänglichkeit ihrer Position und die Einsamkeit, die mit ihr einhergehen kann, handeln. Die schlichte Kleidung, im Vergleich zu den üppigen Roben, die an französischen Höfen üblich waren, könnte eine bewusste Entscheidung sein, um Bescheidenheit oder Natürlichkeit zu betonen, oder aber auch ein Zeichen für eine veränderte gesellschaftliche Situation. Insgesamt wirkt die Darstellung von einer gewissen Intimität und Nachdenklichkeit geprägt, die über eine reine Repräsentation von Schönheit und Anmut hinausgeht.