Neer, Aert van der – Landschap bij maanlicht, 1630-1677 Rijksmuseum: part 3
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 3 – Neer, Aert van der -- Landschap bij maanlicht, 1630-1677
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mond, als zentrale Lichtquelle, strahlt ein diffuses, silbriges Licht aus, das sich auf dem Wasser einer kleinen Wasserfläche spiegelt. Dieses Licht akzentuiert bestimmte Bereiche – die Mühle im Mittelgrund, einige Bäume am Horizont – während der Rest der Landschaft in tiefen Schatten liegt. Die Mühle selbst wirkt fast geisterhaft, ihre Silhouette gegen den helleren Himmel abgegrenzt.
Die Farbpalette ist gedämpft und beschränkt sich auf Grautöne, Brauntöne und dunkles Grün. Diese Zurückhaltung verstärkt die düstere Stimmung und trägt zur rätselhaften Qualität des Bildes bei. Die wenigen Farbtupfer, wie das warme Licht an den Baumstämmen oder der silbrige Schimmer auf dem Wasser, wirken umso intensiver angesichts der vorherrschenden Dunkelheit.
Die Komposition ist ruhig und ausgewogen. Der Horizont liegt relativ tief, was die Weite des Himmels betont und eine gewisse Enge im Vordergrund erzeugt. Die wenigen Elemente, die in der Landschaft zu finden sind – das Gebäude, die Mühle, die Bäume – wirken isoliert und verloren in der Dunkelheit.
Subtextuell könnte dieses Bild als Reflexion über Vergänglichkeit und Einsamkeit interpretiert werden. Das nächtliche Setting, die düstere Stimmung und die isolierten Elemente suggerieren eine Atmosphäre der Melancholie und des Nachdenkens. Es ist ein Moment der Stille, in dem die Welt um den Betrachter herum zu verschwinden scheint. Die Darstellung des Mondes könnte als Symbol für Hoffnung oder Erleuchtung gelesen werden, das jedoch durch die überwältigende Dunkelheit gedämpft wird. Insgesamt erweckt das Werk einen Eindruck von Kontemplation und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur in all ihren Facetten – sowohl den schönen als auch den düsteren.