Berchem, Nicolaes Pietersz. – Dansende boeren in een schuur, 1655-1683 Rijksmuseum: part 3
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 3 – Berchem, Nicolaes Pietersz. -- Dansende boeren in een schuur, 1655-1683
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist überwiegend warm gehalten, dominiert von Brauntönen und Gelbtönen, die eine Atmosphäre der Gemütlichkeit und des rustikalen Charmes erzeugen. Die Details der Figuren sind sorgfältig ausgearbeitet; man erkennt individuelle Gesichtsausdrücke und Kleidung, die auf unterschiedliche soziale Schichten innerhalb der bäuerlichen Gemeinschaft hindeuten könnten.
Die Komposition ist dynamisch und wirkt spontan. Die Tanzenden scheinen sich ungezwungen zu bewegen, was einen Eindruck von Lebendigkeit und Unbeschwertheit vermittelt. Der Künstler hat es verstanden, eine Szene einzufangen, die sowohl alltäglich als auch festlich zugleich ist.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung des bäuerlichen Lebens im 17. Jahrhundert interpretiert werden – ein Leben, das geprägt war von harter Arbeit, aber auch von Gemeinschaft und Feierlichkeiten. Die Scheune selbst dient als Symbol für Schutz vor den Elementen, aber auch als Ort der Zusammenkunft und des Austauschs. Die Hunde könnten die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier in dieser Gesellschaft unterstreichen. Es liegt eine gewisse Ambivalenz in der Darstellung vor: Einerseits wird das ländliche Leben idealisiert, andererseits könnte die ausgelassene Stimmung auch als Ausdruck einer Flucht vor den harten Realitäten des Alltags gelesen werden. Die Dunkelheit im Hintergrund lässt zudem Raum für Interpretationen über verborgene Aspekte oder soziale Hierarchien innerhalb der Gemeinschaft.