Maris, Matthijs – Portretstudie, 1856 Rijksmuseum: part 3
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Rijksmuseum: part 3 – Maris, Matthijs -- Portretstudie, 1856
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Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von warmen Brauntönen und Rottönen, die das Haar und die Kleidung des Dargestellten prägen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Wärme und Natürlichkeit, während sie gleichzeitig eine gewisse Schwere vermittelt. Die Hauttöne sind realistisch wiedergegeben, mit subtilen Schattierungen, die dem Gesicht Plastizität verleihen.
Besondere Aufmerksamkeit erregt die Darstellung des Haares. Es wirkt wild und ungeordnet, fast schon als würde es aus der Kontrolle geraten sein. Dies könnte eine symbolische Bedeutung haben, die auf innere Unruhe oder Rebellion hindeutet. Die Technik des Künstlers ist bemerkenswert; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Lebendigkeit der Darstellung bei. Es entsteht der Eindruck einer schnellen, spontanen Skizze, obwohl das Werk zweifellos eine sorgfältige Vorbereitung erfahren hat.
Die Dunkelheit des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit vollends auf das Gesicht des Dargestellten. Hierdurch wird er isoliert und tritt in den Vordergrund. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie fällt von der Seite und betont die Konturen des Gesichts, wodurch ein starker chiaroscuro-Effekt entsteht.
Die Darstellung lässt Raum für Interpretationen. Es könnte sich um eine Studie für ein größeres Werk handeln oder um ein eigenständiges Porträt eines Künstlers oder einer Persönlichkeit aus seinem Umfeld. Unabhängig davon zeugt das Bild von der handwerklichen Meisterschaft des Urhebers und seiner Fähigkeit, die menschliche Psyche einzufangen. Es ist mehr als nur eine Abbildung; es ist ein Fenster in die Seele eines jungen Mannes.