Vinckboons, David – De buitenpartij, 1610 Rijksmuseum: part 3
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 3 – Vinckboons, David -- De buitenpartij, 1610
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund spielt sich eine Szene von ausgelassener Fröhlichkeit ab. Eine junge Frau, gekleidet in ein aufwändiges, helles Kleid, tanzt mit einem Jungen, der eine Art Narr oder Hofnarr zu sein scheint. Seine Kleidung ist bunt und fast schon karikaturesk. Ihre Interaktion wirkt leicht unbeschwert und kindlich.
Wenige Schritte weiter befindet sich eine Gesellschaft von Erwachsenen, die an einem reich gedeckten Tisch sitzt. Ein Mann mit einem auffälligen Hut scheint die Gastgeberrolle zu übernehmen. Er ist in eine angeregte Unterhaltung mit weiteren Personen vertieft, die ebenfalls prächtig gekleidet sind. Auf dem Tisch stehen Speisen und Getränke, was auf ein festliches Ereignis hindeutet.
Ein Mann liegt am Boden, offenbar benommen oder betrunken. Um ihn herum liegen Karten verstreut, was den Eindruck erweckt, dass ein Kartenspiel außer Kontrolle geraten ist. Eine Frau beugt sich über ihn hinweg, vielleicht um ihm zu helfen oder ihn zu beruhigen. Ihre Miene ist schwer zu deuten.
Das gesamte Bild suggeriert ein Fest, das jedoch von Exzessen und möglicherweise auch von sozialen Ungleichheiten begleitet wird. Die Kontraste zwischen der unbeschwerten Freude des Tanzpaares, der ausgelassenen Gesellschaft am Tisch und dem hilflosen Mann am Boden sind bezeichnend.
Es lässt sich vermuten, dass der Künstler hier eine moralische Botschaft vermitteln möchte – eine Warnung vor den Gefahren von Übermaß und dem Verlust der Kontrolle. Die Darstellung der verschiedenen sozialen Schichten, von den Kindern über die wohlhabenden Gäste bis hin zum betrunkenen Mann, deutet möglicherweise auf eine Kritik an der sozialen Ordnung der Zeit hin. Der weit entfernte Blick auf das Schloss könnte zudem die Macht und den Reichtum der herrschenden Schicht symbolisieren, während die ausgelassene Gesellschaft im Vordergrund die Vergänglichkeit und die möglichen Konsequenzen eines ausschweifenden Lebensstils veranschaulicht.