The Conjuror Philippe Mercier (1689-1760)
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Philippe Mercier – The Conjuror
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
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Vor dem Zauberer sitzen zwei wohlhabende Damen in aufwendigen Kleidern. Die eine, im Vordergrund, trägt ein hellgelbes Kleid mit einem tiefen Ausschnitt und einer roten Brosche. Sie hält einen kleinen Mann in den Armen, vermutlich ihr Kind. Die andere Dame, links neben dem Kind, trägt ein blasses Rosa-weißes Kleid und wirkt aufmerksam. Eine dritte Person, eine ältere Dame mit hochgestecktem Haar, befindet sich im Hintergrund, leicht im Schatten, und beobachtet die Szene. Eine vierte Person, ein Mann in einer militärischen Uniform, sitzt rechts am Rand und blickt auf die Szene herab.
Die Farbgebung des Bildes ist warm und gedämpft, mit einem grünen Hintergrund, der die Figuren hervorhebt. Das Licht fällt auf die Figuren, besonders auf die Kleidung der Damen, was ihren Reichtum betont.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer Zaubershow lassen sich verschiedene Subtexte erkennen. Die unterschiedliche Hautfarbe des Zauberers deutet auf eine Fremdheit hin, auf einen Anderen, der in die Gesellschaft eindringt. Es könnte auch als eine subtile Anspielung auf Kolonialismus oder die Faszination für exotische Kulturen interpretiert werden. Die Reaktion der anwesenden Personen – Aufmerksamkeit, Neugier, aber auch eine gewisse Distanz – könnte die Ambivalenz der Haltung gegenüber dem Unbekannten widerspiegeln. Die Anwesenheit des Kindes unterstreicht die Übertragung von Werten und Normen innerhalb der Familie, und die Beobachtung des Zauberers könnte als ein frühes Kennenlernen der Welt außerhalb der eigenen Sphäre verstanden werden. Das Bild kann somit als ein Kommentar zur sozialen Hierarchie, zur Rolle des Fremden und zur Faszination für das Übernatürliche verstanden werden.