Self-portrait Max Slevogt (1868-1932)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Max Slevogt – Self-portrait
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gesicht ist von einem leichten Schnurrbart umrahmt, der zusammen mit dem leicht geöffneten Mund eine gewisse Lebendigkeit suggeriert. Die Hauttöne sind warm gehalten, wobei ein Fokus auf den Lichtreflexen im Bereich der Nase und des Kinns liegt. Die Kleidung besteht aus einer hellen Hemdkragen und einem darüberliegenden Jackett in erdigen Farbtönen. Diese wirken etwas unscharf gemalt, was dem Gesamtbild eine gewisse Impressionistik verleiht.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht des Mannes. Die reduzierte Farbpalette – überwiegend Brauntöne, Olivgrün und Weiß – verstärkt den Eindruck von Kontemplation und Introspektion.
Es scheint, als ob der Künstler hier nicht primär ein äußeres Abbild schaffen wollte, sondern vielmehr einen Einblick in seinen inneren Zustand geben möchte. Die direkte Blickrichtung, die leicht nachdenkliche Mimik und die gedämpfte Farbgebung deuten auf eine gewisse Selbstreflexion hin. Die Wahl des Halbtorso-Formats trägt dazu bei, den Fokus auf das Gesicht und dessen Ausdruck zu lenken, wodurch ein intimerer Eindruck entsteht. Man könnte vermuten, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, eingefangen in einem Zustand der inneren Einkehr.