Hier sehen wir ein Porträt einer jungen Frau, ausgeführt in einem Technikmix aus Kreide und vermutlich Pastell. Die Darstellung ist halbfigurenhaft, wobei der Fokus stark auf dem Gesicht und den Schultern liegt. Der Hintergrund ist nur schematisch angedeutet, fast schon verschwommen, was die Aufmerksamkeit des Betrachters unmittelbar auf das Abbild lenkt. Die Frau blickt direkt in die Bildebene, ihr Ausdruck wirkt nachdenklich, vielleicht sogar etwas melancholisch. Die Augen sind sorgfältig gezeichnet und verleihen dem Gesicht eine gewisse Intensität. Das Haar ist dicht gelockt und umrahmt das Gesicht auf dynamische Weise; die Locken sind mit schnellen, fließenden Linien wiedergegeben, was einen Eindruck von Bewegung erweckt. Die Kleidung der Dargestellten besteht aus einer Bluse mit Rüschen und darüberliegendem Wams oder einer Jacke. Die Farbgebung ist gedämpft, überwiegend in Braun-, Grau- und Rosatönen gehalten. Diese zurückhaltende Palette verstärkt den insgesamt intimen Charakter des Porträts. Die Technik der Darstellung deutet auf eine gewisse Spontaneität hin; die Kreidezeichnungen sind nicht immer sauber ausgearbeitet, was dem Werk einen skizzenhaften Charme verleiht. Die Pastellfarben tragen dazu bei, dem Bild eine weiche und warme Atmosphäre zu geben. Es lässt sich vermuten, dass es sich um ein Studienportrait handelt, möglicherweise als Vorstudie für ein umfassenderes Werk gedacht. Der Fokus liegt hier auf der Wiedergabe des individuellen Charakters und der Persönlichkeit der Dargestellten, weniger auf einer detaillierten Darstellung der Umgebung oder eines spezifischen Moments. Die Direktheit des Blicks und die schlichte Gestaltung lassen eine gewisse Vertrautheit zwischen dem Künstler und dem Modell erahnen.
Portrait VA Tomilova. 1813. BI on the map. , Um. c., Sang. And pastes. 22. 2h17. 8. GTG. JPG — Orest Adamovich Kiprensky
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Die Frau blickt direkt in die Bildebene, ihr Ausdruck wirkt nachdenklich, vielleicht sogar etwas melancholisch. Die Augen sind sorgfältig gezeichnet und verleihen dem Gesicht eine gewisse Intensität. Das Haar ist dicht gelockt und umrahmt das Gesicht auf dynamische Weise; die Locken sind mit schnellen, fließenden Linien wiedergegeben, was einen Eindruck von Bewegung erweckt.
Die Kleidung der Dargestellten besteht aus einer Bluse mit Rüschen und darüberliegendem Wams oder einer Jacke. Die Farbgebung ist gedämpft, überwiegend in Braun-, Grau- und Rosatönen gehalten. Diese zurückhaltende Palette verstärkt den insgesamt intimen Charakter des Porträts.
Die Technik der Darstellung deutet auf eine gewisse Spontaneität hin; die Kreidezeichnungen sind nicht immer sauber ausgearbeitet, was dem Werk einen skizzenhaften Charme verleiht. Die Pastellfarben tragen dazu bei, dem Bild eine weiche und warme Atmosphäre zu geben.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um ein Studienportrait handelt, möglicherweise als Vorstudie für ein umfassenderes Werk gedacht. Der Fokus liegt hier auf der Wiedergabe des individuellen Charakters und der Persönlichkeit der Dargestellten, weniger auf einer detaillierten Darstellung der Umgebung oder eines spezifischen Moments. Die Direktheit des Blicks und die schlichte Gestaltung lassen eine gewisse Vertrautheit zwischen dem Künstler und dem Modell erahnen.