Hier sehen wir ein Porträt eines Mannes, vermutlich einer Künstlerpersönlichkeit, entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Darstellung ist halbbustenartig und konzentriert sich vollends auf das Gesicht und die Schultern des Dargestellten. Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert, was eine gewisse Schwere und Kontemplation suggeriert. Das Licht fällt schräg von links ein und modelliert das Gesicht des Mannes durch deutliche Hell-Dunkel-Kontraste. Diese Technik verleiht dem Bild eine plastische Wirkung und betont die markanten Gesichtszüge: eine breite Nase, volle Lippen und intensive Augen. Die Darstellung wirkt direkt und unverstellt; es scheint, als würde der Betrachter in den Blick des Mannes schauen. Das dunkle Haar ist wild und ungeordnet dargestellt, was einen Eindruck von Lebendigkeit und vielleicht auch einer gewissen Unkonventionalität vermittelt. Die Kleidung – ein dunkler Mantel über einem hellen Hemd mit offenem Kragen – wirkt schlicht und zweckmäßig, ohne auf eine besondere soziale Stellung hinzuweisen. Die Haltung des Mannes ist gerade, aber nicht starr; er scheint in Gedanken versunken zu sein. Es lässt sich vermuten, dass es sich um die Darstellung eines Künstlers handelt, möglicherweise eines Landschaftsmalers, wie der Kontext andeutet. Die gewisse Melancholie im Gesichtsausdruck könnte auf die Herausforderungen und Einsamkeiten des künstlerischen Schaffens hinweisen. Die schlichte Kleidung und das fehlende Beiwerk lassen eine Bescheidenheit erkennen, die dem Bild eine Authentizität verleiht. Es entsteht ein Eindruck von einem Mann, der sich seiner selbst bewusst ist und dessen Leben von einer inneren Leidenschaft geprägt sein könnte. Die Malweise deutet auf eine gewisse Spontaneität hin; es wirkt, als sei das Porträt in rascher Folge entstanden, was dem Bild zusätzlich eine persönliche Note verleiht.
Portrait of the Italian landscape painter Gregorio Fidantsa. The beginning of 1820. Oil on canvas. GRM — Orest Adamovich Kiprensky
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Какой прекрасный портрет! Как прописано лицо! Замечательно!
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Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert, was eine gewisse Schwere und Kontemplation suggeriert. Das Licht fällt schräg von links ein und modelliert das Gesicht des Mannes durch deutliche Hell-Dunkel-Kontraste. Diese Technik verleiht dem Bild eine plastische Wirkung und betont die markanten Gesichtszüge: eine breite Nase, volle Lippen und intensive Augen. Die Darstellung wirkt direkt und unverstellt; es scheint, als würde der Betrachter in den Blick des Mannes schauen.
Das dunkle Haar ist wild und ungeordnet dargestellt, was einen Eindruck von Lebendigkeit und vielleicht auch einer gewissen Unkonventionalität vermittelt. Die Kleidung – ein dunkler Mantel über einem hellen Hemd mit offenem Kragen – wirkt schlicht und zweckmäßig, ohne auf eine besondere soziale Stellung hinzuweisen. Die Haltung des Mannes ist gerade, aber nicht starr; er scheint in Gedanken versunken zu sein.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um die Darstellung eines Künstlers handelt, möglicherweise eines Landschaftsmalers, wie der Kontext andeutet. Die gewisse Melancholie im Gesichtsausdruck könnte auf die Herausforderungen und Einsamkeiten des künstlerischen Schaffens hinweisen. Die schlichte Kleidung und das fehlende Beiwerk lassen eine Bescheidenheit erkennen, die dem Bild eine Authentizität verleiht. Es entsteht ein Eindruck von einem Mann, der sich seiner selbst bewusst ist und dessen Leben von einer inneren Leidenschaft geprägt sein könnte. Die Malweise deutet auf eine gewisse Spontaneität hin; es wirkt, als sei das Porträt in rascher Folge entstanden, was dem Bild zusätzlich eine persönliche Note verleiht.