avenue of the allies (flags on the waldorf) 1917 Childe Frederick Hassam (1859-1935)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Childe Frederick Hassam – avenue of the allies (flags on the waldorf) 1917
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Fahnen scheinen in einer belebten Straße zu wehen, vermutlich während eines Umzugs oder einer Kundgebung. Im Hintergrund erheben sich mehrstöckige Gebäude, deren Fassaden durch einen dichten Pinselstrich in einem diffusen Licht verschwimmen. Dies verleiht der Szene eine gewisse Unschärfe und lässt den Fokus weiterhin auf den Fahnen liegen. Eine Menschenmenge ist am unteren Bildrand angedeutet, ihre Konturen sind kaum erkennbar, was sie zu einer eher anonymen Masse macht, die die Feierlichkeiten miterlebt oder daran teilnimmt.
Die Farbgebung ist von einem warmen, goldenen Schein durchzogen, der sich besonders in den oberen Bereichen des Bildes bemerkbar macht und eine Atmosphäre der Hoffnung und des Optimismus erzeugt. Gleichzeitig wirken die dunkleren Töne im unteren Bereich und an den Gebäudefassaden etwas bedrohlich und erinnern daran, dass die Feierlichkeiten inmitten einer Zeit großer politischer Unruhe stattfinden – vermutlich während des Ersten Weltkriegs.
Die Komposition ist dynamisch; die Fahnen sind diagonal angeordnet, was eine Bewegung erzeugt und das Auge durch das Bild leitet. Der Künstler scheint weniger an der detailgetreuen Wiedergabe der Umgebung interessiert zu sein als vielmehr daran, die emotionale Stimmung des Moments einzufangen: ein Gefühl von nationaler Einheit, Stolz und dem gemeinsamen Kampf für eine bessere Zukunft. Die leicht verschwommene Darstellung der Menschenmenge könnte auch darauf hindeuten, dass es um das kollektive Erleben geht, um die Solidarität einer ganzen Bevölkerung angesichts einer existentiellen Bedrohung. Die Wahl des Motivs – Fahnen vor einem städtischen Hintergrund – deutet auf eine Verbindung zwischen nationaler Identität und dem Leben in der modernen Welt hin.