Witch Sergey Sergeyevich Solomko (1867-1928)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Sergey Sergeyevich Solomko – Witch
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Zentrales Element der Darstellung ist ein Tisch, auf dem sich ein bizarres Ensemble befindet: ein toter Vogel, eine lebende Kröte und ein glühender Kessel. Aus diesem Kessel erhebt sich eine geisterhafte Gestalt, die an eine weibliche Figur erinnert. Sie scheint aus Nebel oder Rauch zu bestehen und ist von weiteren, verschwommenen Figuren umgeben – möglicherweise Visionen oder Geister, die der Wahrsagerin dienen. Ein Eule sitzt auf einer dieser Figuren, ihr Blick ebenfalls unheimlich und durchdringend.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten, mit warmen Gelb- und Orangetönen, die von dem Kessel ausgehen und einen starken Kontrast zu den kühleren Grüntönen im Hintergrund bilden. Diese Farbwahl verstärkt das mystische und unheimliche Ambiente der Szene.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut: Der junge Mann dient als Ankerpunkt für den Betrachter, während die geisterhafte Gestalt und ihre Begleiter eine Atmosphäre des Geheimnisvollen und Übernatürlichen erzeugen. Die Tierfiguren – Kater und Eule – tragen zur symbolischen Tiefe der Darstellung bei; sie sind traditionell mit Hexerei und dem Okkulten assoziiert.
Subtextuell scheint die Darstellung Fragen nach Glauben, Wissen und der menschlichen Neugier auf das Unbekannte zu thematisieren. Der junge Mann repräsentiert möglicherweise den rationalen Geist, der sich der Faszination des Übernatürlichen nicht entziehen kann. Die geisterhafte Gestalt könnte als Metapher für die verborgenen Kräfte oder Wahrheiten interpretiert werden, die nur durch besondere Rituale und Praktiken zugänglich sind. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer ambivalenten Auseinandersetzung mit dem Mystischen, in der Faszination und Skepsis nebeneinander existieren.