#33034 Guillermo Perez Villalta
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Guillermo Perez Villalta – #33034
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Der Mann selbst ist mit einer Art Augenbinde versehen, was eine symbolische Verweigerung des Sehens oder eine Einschränkung der Wahrnehmung andeutet. Er hält in seiner erhobenen Hand ebenfalls eine goldfarbene Kugel, die möglicherweise als Ersatz für das fehlende Sehen dient – ein greifbarer, materieller Gegenpol zur visuellen Erfahrung. Die Darstellung des Pferdes ist realistisch gehalten, kontrastiert jedoch deutlich mit dem surrealen Kontext der Szene. Seine Haltung wirkt angespannt, fast gequält, was die Last der Verantwortung und die Instabilität der Situation unterstreicht.
Der Hintergrund ist in gedämpften Blautönen gehalten und von verschwommenen, spiralförmigen Linien durchzogen, die an Rauch oder Dampf erinnern könnten. Diese Elemente tragen zur Atmosphäre des Geheimnisvollen und Unheimlichen bei und lassen den Raum als eine Art Zwischenwelt erscheinen – weder ganz real noch ganz imaginär.
Die Farbpalette ist insgesamt zurückhaltend, dominiert von erdigen Tönen und dem warmen Gold der Kugeln. Letztere ziehen das Auge magisch an und fungieren als zentrale visuelle Ankerpunkte innerhalb des Bildes.
Subtextuell könnte die Malerei als Allegorie auf die menschliche Existenz interpretiert werden – ein Dasein, das auf fragilen Grundlagen balanciert und in dem Wahrnehmung eingeschränkt oder manipuliert sein kann. Die goldfarbenen Kugeln könnten für Macht, Wissen oder Illusion stehen, während der blinde Mann die Suche nach Wahrheit oder Erleuchtung symbolisiert. Das Pferd könnte als Trägerlast oder als Symbol für ungebändigte Kräfte gedeutet werden. Insgesamt regt das Werk zu einer Auseinandersetzung mit den Themen Blindheit, Wahrnehmung, Macht und dem fragilen Gleichgewicht des Lebens an.