image 209 National Museum of Women in the Arts
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
National Museum of Women in the Arts – image 209
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt ein langes, fließendes Gewand, das den Körper nur teilweise bedeckt und so die Körperform andeutet. Das Tuch fällt weich um sie herum und erzeugt eine dynamische Bewegung, obwohl die Figur insgesamt in einer statischen Haltung erstarrt ist. Ein Diadem schmückt ihren Kopf, was auf einen erhöhten sozialen Status oder eine göttliche Natur hindeuten könnte.
Bemerkenswert ist die Kette, die sie in ihrer linken Hand hält und mit der sie sich um den rechten Arm wickelt. Diese Kette erzeugt ein starkes Symbol für Gefangenschaft oder Beschränkung. Die Art und Weise, wie sie die Kette trägt – nicht als Last, sondern eher als eine akzeptierte Bedingung – lässt Raum für Interpretationen über Resignation, Würde im Leid oder sogar eine bewusste Wahl der Selbstbindung.
Der Gesichtsausdruck ist ernst und nachdenklich. Es fehlt ihm an jeglicher Übertreibung; stattdessen strahlt er eine gewisse innere Ruhe und Entschlossenheit aus. Die Augen sind leicht gesenkt, was einen Eindruck von Melancholie oder Kontemplation vermittelt.
Die Skulptur wirkt insgesamt auf den Betrachter eindringlich und regt zu Reflexion an. Sie scheint nicht nur ein Abbild einer Frau darzustellen, sondern auch eine Allegorie über Schicksal, Freiheit und die menschliche Fähigkeit, mit Widrigkeiten umzugehen. Die subtile Beleuchtung betont die Konturen des Gewandes und die Details der Gesichtszüge, was die Plastizität der Skulptur verstärkt und ihr einen monumentalen Charakter verleiht.