image 101 National Museum of Women in the Arts
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
National Museum of Women in the Arts – image 101
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Kleidung der Frau besteht aus einer Bluse mit hochgeschlossenem Kragen und einem dunklen Oberteil, vermutlich ein Jackett oder eine Weste, das in einem intensiven Blau gehalten ist. Die Farbgebung insgesamt wirkt gedämpft und melancholisch; die grauen Hintergründe verschmelzen fast mit den Schatten auf der Kleidung und dem Gesicht.
Die Pinselführung ist deutlich erkennbar, wobei der Künstler eine eher grobe Technik anwendet, die die Formen reduziert und vereinfacht. Es entsteht ein Eindruck von Flüchtigkeit und Unvollständigkeit, als ob das Porträt nur skizzenhaft angelegt wurde. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern verschwimmen ineinander, was dem Bild eine gewisse Weichheit verleiht.
Subtextuell könnte die Darstellung der Frau eine Ahnung von Entfremdung oder Isolation vermitteln. Der Blick nach links, weg vom Betrachter, deutet auf eine innere Abgeschiedenheit hin. Die fehlende Mimik und die reduzierten Gesichtszüge lassen wenig Raum für persönliche Interpretation; sie wirkt wie ein Typus, eine Repräsentation einer bestimmten Stimmung oder eines gesellschaftlichen Zustands. Die Farbpalette verstärkt diesen Eindruck von Melancholie und Distanz. Es entsteht der Eindruck einer stillen Kontemplation, einer inneren Einkehr, die durch die äußere Darstellung nur angedeutet wird.