#24920 Jorge Castillo
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Jorge Castillo – #24920
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Hier sehen wir eine zentrale Gestalt, deren Konturen in dunklem Schwarz gezeichnet sind. Sie wirkt fragmentiert und verzerrt; der Kopf, mit langen, zerzausten Haaren, ist einem Mann nachempfunden, dessen Gesichtszüge von tiefer Trauer oder Verzweiflung geprägt zu sein scheinen. Die Augen wirken leer und ausdruckslos, was die innere Leere der Figur unterstreicht.
Der Körper der Gestalt ist unnatürlich langgestreckt und scheint sich in eine Art groteske Haltung zu winden. Ein einzelner Arm ragt hervor, dessen Hand einen dunklen, amorphen Klumpen umklammert – möglicherweise ein Symbol für Last oder Verzweiflung. Der Unterkörper verschmilzt fast mit dem Hintergrund, was die Figur zusätzlich entstellt und ihre Isolation betont.
Die Farbgebung ist äußerst reduziert: das tiefe Schwarz der Figur kontrastiert stark mit dem warmen Ocker des Hintergrunds. Diese Farbwahl verstärkt die melancholische Stimmung und erzeugt eine beklemmende Spannung. Die flächige Gestaltung, ohne klare Perspektive oder räumliche Tiefe, trägt zur Unheimlichkeit der Darstellung bei.
Es liegt nahe, in dieser Zeichnung eine Allegorie auf menschliches Leid und Verzweiflung zu sehen. Der verzerrte Körper, das traurige Gesicht und die düstere Farbgebung deuten auf einen Zustand innerer Zerrüttung hin. Die umklammernde Hand könnte für die Unfähigkeit stehen, sich von einer Last zu befreien, während der diffuse Hintergrund eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit andeutet. Die Zeichnung evoziert ein Gefühl des Gefangenseins und der Isolation, das den Betrachter mit einem tiefen Gefühl der Melancholie zurücklässt. Die Signatur Castillo 66 im unteren rechten Bereich bestätigt die Autorenschaft und datiert das Werk.